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Petition zur Corona: "Schützen Sie uns Ältere nicht um diesen Preis!"

"Wir sind alt und selbstreflektiert genug, um sicher zu sein, daß dies unser Wille ist. Wir weigern uns, die Verantwortung für unsere Gesundheit am Lebensende allein in die Hände von Gesundheitsexperten, Politikern und Behörden zu legen. Unsere größte persönliche Sorge ist es, in die Corona-Maschinerie zu geraten und nicht mehr selbst bestimmen zu können, wie wir sterben. Unsere größte persönliche Hoffnung ist es, im Notfall einen Arzt zu finden, der uns und unseren Angehörigen die Würde beim Kranksein und Sterben läßt."
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Integrative Medizin? - Über die Vereinigung von Hochschulmedizin und Erfahrungsheilkunde

In Literatur und Internet kann man heute mehr und mehr Bemühungen um eine komplementäre Vereinigung von Hochschulmedizin und Erfahrungsheilkunde (Homöopathie und Naturheilkunde) im Sinne einer Integrativen Medizin feststellen. Diese Bestrebungen sind für sich erfreulich. Doch was ist darunter zu verstehen? - Von Harald Zycha
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Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle

Der Begriff "Gesundheit" entzieht sich - wenn man einmal von der platten Floskel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Zustand vollständigen Wohlbefindens absieht - weitgehend einer Definition. Schon die Frage nach ihr kann sie beeinträchtigen oder zerstören, wie dies für ähnlich sensible Gebilde wie Vertrauen, Liebe, Gnade, aber auch zum Beispiel für den Schlaf oder die Sättigung gilt. Man kann unendlich viel für seine Gesundheit tun; das hat aber nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem Maß man sich als gesund empfindet - und Letzteres zählt. - Von Klaus Dörner
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Eine kleine Zukunfts-Geschichte des Alterns

In unserer deutschen Reformdebatte herrscht eine seltsame Übereinkunft des Negativen. Wir debattieren das Neue, das auf uns zukommt, das Herausfordernde der Zeit, auf eine seltsame, manchmal fast absurde Weise ERGEBNIS-NEGATIV. Jeden Tag können wir dies im Fernsehen, in Talkshows und Expertenrunden etc. besichtigen: Man kommt zusammen, klagt an, ereifert sich, problematisiert bis auf die letzte Kommastelle ... um sich schließlich der nächsten Aufregung, dem nächsten Alarm, dem nächsten KRISOTAINMENT zuzuwenden. Von Matthias Horx
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"Man schreibt Böses, um Gutes zu bewirken"

Georg Kreisler ist ein Unberechenbarer und ein Unbeschreiblicher: großer Pianist, unerschöpflicher Komponist, Dichter, Wortspieler, Kabarettist, Satiriker, Nomade, Jahrhundertzeuge, Einzelgänger, Weltdurchschauer, Überlebender. Und vor allem ist er dies: ein Anarchist. ln seinen Liedern ließ er Tauben vergiften, Kinder zertrampeln und Atomkraftwerke explodieren. Interview mit Georg Kreisler in seinem 90. Lebensjahr.
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Zwiespältige Altersbilder in Altersratgebern

Altersratgeber sind gleichermaßen Erzeuger und Erzeugnisse der gesellschaftlich vorherrschenden Altersdiskurse. Indem sie Altersbilder verbreiten, Probleme aufzeigen und Handlungsanweisungen geben, spiegeln und beeinflussen sie unsere Wahrnehmung des Alter(n)s. Und Altersratgeber haben Konjunktur. Insbesondere seit der Jahrtausendwende erlebt dieses Subgenre der Ratgeberliteratur einen wahren Boom. Seine Bedeutung sollte deshalb nicht unterschätzt werden.
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Psychotherapie im Alter

Nur ein Prozent der Patientinnen in psychotherapeutischen Praxen ist über 60, obwohl der Anteil dieser Altersgruppe an der Bevölkerung etwa 25 Prozent ausmacht. Welche Vorbehalte haben Patienten und Therapeuten gegenüber einer psychotherapeutischen Behandlung? Wie können sie überwunden werden? Und wie sieht Psychotherapie mit älteren Menschen aus?
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Aktuelle News


Neue Perspektiven für Beratung und Therapie älterer Menschen



Thomas Friedrich-Hett (Hg.), Positives Altern. Neue Perspektiven für Beratung und Therapie älterer Menschen, Oktober 2007, 230 Seiten, kart., 23,80 Euro ISBN: 978-3-89942-799-8

Ältere Menschen sind in Beratung und Psychotherapie deutlich unterrepräsentiert. Zurückzuführen ist dies weniger auf deren Vorbehalte als vielmehr auf Berührungsängste von Beratern und Therapeuten.

Mit der Perspektive des "Positiven Alterns" lädt dieser Band zu einer Rekonstruktion unserer Altersbilder ein. Ausgehend von einem systemischen Ansatz werden Grundelemente der beraterischen und therapeutischen Arbeit mit älteren Menschen formuliert und in ergänzenden Beiträgen praxisnah dargestellt. Themen sind dabei u.a. Partnerschaftsberatung im Alter, Beratung homosexueller Senioren, Schreibgruppen und erlebnistherapeutische Methoden, Empowerment-Coaching sowie feministische Seelsorge.

Thomas Friedrich-Hett (Dipl.-Psych. und exam. Krankenpfleger) ist seit über 20 Jahren in psychiatrischen Kontexten tätig. Er ist Lehrtherapeut für systemische Therapie und Beratung (viisa, SG) und arbeitet freiberuflich als Referent, Berater und Supervisor.

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