Mit dem Alter ist es wie mit dem Wasser:

 

Es schlängelt sich zwischen den Hindernissen hindurch,
auf die es trifft.
Es paßt sich den Gegebenheiten an.
Es nimmt, ohne zu murren hin,
da? die Steine des Weges
es durch die Berge führen.

 

Darin liegt die Kraft des Wassers.

 

Kein Hammer kann es zertrümmern
und kein Messer es schneiden.
Selbst das mächtigste Schwert der Welt
vermag nicht einmal,
seine Oberfläche zu ritzen.

 

Es ist was es ist: Das Alter.




Nach oben


© 2003-2020 by Dr. Dietmar Höhne


Aktuelles


Neue Texte


Petition zur Corona: "Schützen Sie uns Ältere nicht um diesen Preis!"


"Wir sind alt und selbstreflektiert genug, um sicher zu sein, daß dies unser Wille ist. Wir weigern uns, die Verantwortung für unsere Gesundheit am Lebensende allein in die Hände von Gesundheitsexperten, Politikern und Behörden zu legen. Unsere größte persönliche Sorge ist es, in die Corona-Maschinerie zu geraten und nicht mehr selbst bestimmen zu können, wie wir sterben. Unsere größte persönliche Hoffnung ist es, im Notfall einen Arzt zu finden, der uns und unseren Angehörigen die Würde beim Kranksein und Sterben läßt."

mehr

Integrative Medizin? - Über die Vereinigung von Hochschulmedizin und Erfahrungsheilkunde


In Literatur und Internet kann man heute mehr und mehr Bemühungen um eine komplementäre Vereinigung von Hochschulmedizin und Erfahrungsheilkunde (Homöopathie und Naturheilkunde) im Sinne einer Integrativen Medizin feststellen. Diese Bestrebungen sind für sich erfreulich. Doch was ist darunter zu verstehen? - Von Harald Zycha

mehr

Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle


Der Begriff "Gesundheit" entzieht sich - wenn man einmal von der platten Floskel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Zustand vollständigen Wohlbefindens absieht - weitgehend einer Definition. Schon die Frage nach ihr kann sie beeinträchtigen oder zerstören, wie dies für ähnlich sensible Gebilde wie Vertrauen, Liebe, Gnade, aber auch zum Beispiel für den Schlaf oder die Sättigung gilt. Man kann unendlich viel für seine Gesundheit tun; das hat aber nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem Maß man sich als gesund empfindet - und Letzteres zählt. - Von Klaus Dörner

mehr