Soziologie/Politik



Gerd Göckenjahn/Hans-Joachim von Kondratowitz (Hrsg.)
Alter und Alltag.

Ffm 1988 (Suhrkamp), 411 Seiten

Im Zentrum des von Gerd Göckenjahn und Hans-Joachim v. Kondratowitz herausgegebenen Sammelbandes "Alter und Alltag" stehen die vielfältigen individuellen und kollektiven Erfahrungen alternder Menschen in Vergangenheit und Gegenwart. Vor dem Hintergrund des einleitend beschriebenen aktuellen "Kampfes um Deutungen und Lebensformen" des Alters wollen die Herausgeber einer Analyse von Strukturen und "Ethnologien" des Alters Raum geben, die den Blick auf die Vielfalt der alltäglichen Erlebniswelt alternder Menschen frei gibt und die "Selbstfindungs- und Selbstdefinitionsversuche der Älteren selbst" zu verstehen versucht. Anders als in Frankreich, Großbritannien und den USA steckt eine solche alltagsgeschichtlich und ethnologisch orientierte Altcrsforschung in Deutschland noch in den Anfängen. Die Herausgeber heben deshalb hervor, daß der Titel "Alter und Alltag" eher als Forschungsprogramm gelten muß; mehr als eine erste "Ergebnissammlung" kann und soll der Band nicht bieten. Ihre Definition von "Alter" und "Alltag" steckt dabei den Rahmen der 16 Beiträge von Gerontologen, Humanmedizinerinnen, Psychologen, Sozialhistorikern, Sozialpädagoginnen. Soziologen und Volkskundlern ab. (Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 31 (1991))

Horst-Eberhard Richter
Moral in Zeiten der Krise.

Ffm (Suhrkamp) 12 Euro, ISBN: 978-3-518-46231-7

Horst-Eberhard Richter, der Vater der deutschen Friedensbewegung, behandelt die großen Fragen, vor denen wir heute stehen. Nicht andere, sondern wir allein seien schuld an der Finanzkrise und der Klimabedrohung. Und einer ratlosen Politik, so schreibt er, fehlen die moralischen Kräfte, die für soziale Gerechtigkeit und die Zukunftsvorsorge in unserer Gesellschaft unentbehrlich sind. Auch in Europa stiftet Barack Obamas Finanzmarktreform Hoffnung. Doch Horst-Eberhard Richter hat eine klare Botschaft: Kein anderer Weg kann uns aus den Krisen herausführen als das Erstarken eines neuen moralischen Verantwortungsbewußtseins.

Stephan Grünewald
Deutschland auf der Couch. Eine Gesellschaft zwischen Stillstand und Leidenschaft
Frankfurt am Main 2006 (Campus Verlag), 234 Seiten, 19,90 Euro, ISBN:  3-593-37926-0

Politiker, Soziologen und Ökonomen haben sich in der jüngsten Vergangenheit zur Lage der Nation geäußert. Doch niemand hat bislang den einzelnen Menschen und die Gesellschaft gleichermaßen in den Blick genommen. Stephan Grünewald, Mitbegründer und Geschäftsführer des renommierten Rheingold-Instituts, stellt basierend auf jahrelanger Forschungsarbeit die Diagnose: Die Deutschen fühlen sich überdreht und erstarrt zugleich. Er nennt die Gründe persönlicher Unzufriedenheit und gesellschaftlichen Stillstands. Seine Methode des Tiefeninterviews führt zu unkonventionellen Erklärungsansätzen und Lösungsvorschlägen.


Frank Schirrmacher
Minimum. Vom Vergehen und Neuentstehen unserer Gemeinschaft

München 2006 (Blessing Verlag), 192 Seiten, 16 Euro, ISBN: 3-89667-291-6

Unsere sozialen Beziehungen werden in den nächsten Jahrzehnten einer großen Belastung ausgesetzt: Sie werden knapp werden wie ein kostbarer Rohstoff. Schon heute bewegen sie sich in Teilen des Landes auf ein historisch nie gekanntes Minimum zu. Als Ergebnis der unumstößlichen Schrumpfung unserer Gesellschaft und aufgrund vielfältiger Globalisierungseffekte wird es eine Reduzierung unserer kleinsten Welt, der unserer Freunde und Familien geben. Diese Revolution wird sich in allen Lebensbereichen Geltung verschaffen: in der Politik wie in der Kultur, in der Wissenschaft wie im Alltag.


Alain Ehrenberg
Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart

Ffm 2004 (Campus), 305 Seiten, 24,9 Euro, ISBN: 3-593-3759-1

Die wachsende Ausbreitung von Depressionen, der steigende Konsum von Antidepressiva und der Zunahme von Alkoholabhängigkeit sind für Alain Ehrenberg Reaktionen auf die allgebenwärtige Erwartung von eigenverantwortlicher, authentischer Selbstverwirklichung. Damit hat das Projekt der Moderne, die Befreiung des Subjekts aus überkommenen Bindungen und Traditionen, eine paradoxe Verkehrung erfahren. War die Neurose die pathologische Signatur eines repressiven Kapitalismus, so ist die Depression die Kehrseite eine kapitalistischen Gesellschaft, die das authentische Selbst zur Produktivkraft macht und es damit bis zur Erschöpfung fordert. Ehrenberg untersucht in einer erhellenden Kombination von Psychiatriegeschichte und Zivilsationsdiagnose, welchen psychischen Preis die Individuen für diese Verkehrung heute zu zahlen haben.
"In einer Faszinierenden Zusammenführung von quantitativer Sozialforschung, Psychiatriegeschichte und Sozialpsychologie zeigt Ehrenberg, daß die Ausbreitung depressiver Erkrankungen die Folge einer institutionellen Überforderung des Subjekts ist." (Axel Honneth)


Peter Sloterdijk
Im Weltinnenraum des Kapitals. Für eine philosophische Theorie der Globalisierung

Ffm 2005 (Suhrkamp Verlag), 416 Seiten, 24,8 Euro, ISBN: 3-518-41676-6

Der Verknüpfung von Erzählung und Philosophieren, dem hervorstechenden Merkmal der Bücher Peter Sloterdijks, ist es zu verdanken, daß zu Beginn des 21. Jahrhunderts etwas Grundstürzendes über Globalisierung zu erfahren ist. Denn der Autor nimmt die mit der Erde als Kugel verbundenen historisch-philosophischen Eigenarten ernst und gelangt zur These: Was als Globalisierung gelobt oder verschrien wird, ist die Endphase eines mit der ersten Erdumrundung einsetzenden Prozesses. Und: Es lassen sich bereits Elemente für eine neue Epoche jenseits der Globalisierung registrieren. In der Endphase der terrestrischen Globalisierung hat sich das Weltsystem vollständig entwickelt und bestimmt als kapitalistisches die gesamten Lebensverhältnisse.
Der Londoner Kristallpalast, Ort der ersten Weltausstellung 1851, dient Peter Sloterdijk als ausdrucksstärkste Metapher für diese Situation: Er stellt die unvermeidliche Exklusivität der Globalisierung vor Augen. Dieser Begriff meint demnach die Errichtung eines Komfortgebildes, also den Auf- und Ausbau eines Weltinnenraums, dessen Grenzen unsichtbar, von außen jedoch nahezu unüberwindbar sind und der von anderthalb Milliarden Globalisierungsgewinnern bewohnt wird - die dreifache Zahl von Menschen steht vor der Tür.


Frank Schirrmacher
Das Methusalem-Komplott.

München 2004 (Karl Blessing), 220 Seiten, 16 Euro, ISBN: 3-89667-225-8

Die Menschheit altert in unvorstellbarem Ausmaß. Wir müssen das Problem unseres eigenen Alters lösen, um das Problem der Welt zu lösen. Schirrmacher: "Jeder, der in dieser Gesellschaft in den nächsten 40 Jahren alt wird, wird für diese Gesellschaft ein Problem werden. Jeder, der Bekanntschaft mit seiner eigenen Vergänglichkeit macht, jeder, der die Traumatisierung der ablaufenden Lebenszeit erlebt, wird gleichzeitig das Trauma eines rapide alternden Landes verstärken. Wir reden von einem Erdbeben und tun so, als sei es ein Verwaltungsakt. Die Wucht, mit dem die Alterung der Bevölkerung dieses Landes jeden Einzelnen treffen wird, deutet sich heute überhaupt erst an. Sie droht nicht nur, wie man jeder Nachrichtenagentur entnehmen kann, die Sozialsysteme grundlegend zu verändern. Sie wird eine grundlegende und, wie viele meinen, unaufhaltsame Revolution in unserer Gesellschaft einleiten, in der alle gewohnten familiären und sozialen Beziehungen auf dem Spiel stehen. Was wir heute erleben, ist nur das leichte erste Zucken des Seismografen."


Anton Amann
Die großen Alterslügen. Generationenkrieg, Pflegechaos, Fortschrittsbremse?

Wien 2004 (Böhlau Verlag), 256 Seiten, 29,9 Euro, ISBN: 3-205-77246-6

"Inszenierter Generationenkrieg? Republik der Pflegefälle? Land der Greise?" Der Terror der Produktivität und das Trugbild des ökonomischen Nutzens sind zum Markenzeichen des gesamten Lebens geworden. Kollektive Vorurteile trauen den Alten keinen produktiven Beitrag für die Gesellschaft zu. Wären wirklich alle Menschen über 55 mit einem Schlag weg, könnte die Firma Österreich Konkurs anmelden, in jeder Hinsicht.
Von einem "Land der Greise" oder vom "Altenheim Österreich" zu sprechen, kann wohl nur Panikmache und Katastrophentheater sein, um jene zu Sündenböcken zu stempeln, die im demographischen Wandel den Kopf vorne haben: die Alten. Die größte Aufgabe für die Zukunft besteht darin, die Alten als wichtige Kraft und unverzichtbaren Teil der ganzen Gesellschaft zu erkennen und zu akzeptieren. Heute investieren heißt, für morgen sparen. Die Kurzsichtigkeit des sozialen Denkens verhindert allerdings die langfristig sinnvollen Lösungen.


K. Aner/F. Karl/L. Rosenmayr
Die neuen Alten - Retter des Sozialen?

VS - Verlag für Sozialwissenschaften - Wiesbaden - 219 Seiten - 25,50 Euro.

Einen zentralen Stellenwert im sozialwissenschaftlichen Diskurs hat in den letzten zwei Jahrzehnten der Begriff "neuen Alten" eingenommen. Damit war in den 1980er Jahren jene Gruppe älterer Menschen gemeint, die sich nicht mehr dem überkommenen Altersbild fügen mochten, sondern, ausgestattet mit mehr Bildung, Gesundheit und materiellen Ressourcen, ein aktives, selbstbewußtes Leben beanspruchten. Nun haben Kirsten Aner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Sozialpädagogik und Soziologie der Universität Kassel, sowie Fred Karl und Leopold Rosenmayr, zwei langjährig ausgewiesene Experten der Gerontologie, einen Sammelband vorgelegt, in dem dieser rote Faden wieder aufgenommen und die Diskussion um die neuen Alten fortgeführt wird.

G. M. Backes/W. Clemens
Lebensphase Alter. Eine Einführung in die wissenschaftliche Altersforschung
1998 (Juventa), 336 Seiten, 23,00 Euro

Gertrud M. Backes/Wolfgang Clemens/Klaus Schroeter (Hrsg.)
Zur Konstruktion sozialer Ordnungen des Alter(n)s
Opladen 2001 (Leske + Budrich), 300 Seiten, 30,50 Euro
Die Gestalt und Ausgestaltung der Lebensphase Alter und sozialen Normen des Alterns haben sich in den letzten Jahrzehnten durch den demographischen und strukturellen Wandel unserer Gesellschaft nachhaltig verändert. Gesellschaftliche Konstruktionen wie Alter gleich Ruhestand dienen zwar weiterhin als grobe Orientierung, erfassen aber nicht ausreichend die theoretische und empirische Gestalt des Alters und Alterns in der heutigen stark ausdifferenzierten Zeit.
Dieser Band zeigt aus unterschiedlichen soziologischen Perspektiven, welche Entwicklungen Altern und Alter heutzutage gestalten und prägen.

A. Bartels/H. Jennch (Hrsg.)
Alt werden in Europa. Entwicklungen in der europaischen Altenhilfe
2004 (Mabuse), 17,80 Euro
Experten stellen die Altehilfestrukturen in 25 europäischen Ländern vor. Das Buch soll helfen eine europaische Perspektive dafür zu entwickeln, wie man trotz geringer werdender finanzieller Mittel auch zukünftig eine menschenwürdige Altenarbeit gestalten kann.

Karl Friedrich Becker (Hrsg.)
Älter - doch dabei! Ruhestand in der Leistungsgesellschaft zwischen Krise und Möglichkeiten
Stuttgart/Göttingen 1973

Bertelsmann Stiftung/Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (Hg.)
Erfolgreich mit älteren Arbeitnehmern. Strategien und Beispiele für die betriebliche Praxis
Gütersloh 2003

Herwig Birg u. a.
Prosperität in einer alternden Gesellschaft. Mit Beiträgen von Herwig Birg u. a.
Bad Homburg 2000

Herwig Birg
Die demographische Zeitenwende. Der Bevölkerungsrückgang in Deulschland und Europa
München 2002

Blanco Crirz, E. Aring Fetscher/Erich Fried/Hilmar Hoffmann (Hrsg.)
Jugendwahn und Altersangst
Frankfurt/Main 1988

Joachim Braun
Bürgerliches Engagement älterer Menschen. Motive und Aktivitäten
Stuttgart 1999

Marc Brost/Marcus Rohwetter
Das große Unvermögen. Warum wir beim Reichwerden immer wieder scheitern
Weinheim 2004

Lebensalter und Diskriminierung Büro gegen Altersdiskriminierung e.V. (Hg.):
Dokumentation und Auswertung des ersten bundesweiten Beschwerdetages zum Thema Allersdiskriminierung
Köln 2002

Gert Dahlmanns u.a.
Rentenreform - Lehren von draußen
Bad Homburg 1997
Mit Beiträgen von Gert Dahlmanns u.a.

Deutsches Zentrum für Altersfragen e.V. (Hrsg.)
Altwerden in der Bundesrepublik Deutschland. Geschichte - Situation - Perspektiven
Berlin 1982

Irene Dingeldey (Hg.)
Erwerbstätigkeit und Familie in Steuer- und Sozialversicherungssystemen. Begünstigungen und Belastungen verschiedener familiärer Erwerbsmuster im Landervergleich
Opladen 2000

Bernhard Felderer/Michael Sauga
Bevölkerung und Wirtschaftsentwicklung
Frankfurt/Main/NewYork 1988

Betty Friedan
Mythos Alter
Rowohlt, 1995, 896 Seiten
Streitlustig widerlegt die Autorin an vielen positiven Beispielen die Klischees von Senilität und Verfall. Das Problem sei nicht das Alter an sich, sondern wie Medien, Ärzte, Politiker und viele alte Menschen es selbst sähen.

Reimer Gronemeyer
Kampf der Generationen
München 2004 (Deutsche Verlags-Anstalt), 255 Seiten, 17,90 Euro
Schonungslose Analyse über die Folgen von Überalterung und ruiniertem Gesundheits- und Finanzsystem.

Hanna Haupt/Gunnar Winkler
Sozialreport 50 - 2001
Berlin 2002

Jürgen Hohmeier/Hans-Joachim Pohl (Hg.)
Alter als Stigma oder Wie man alt gemacht wird
Frankfurt/Main 1978

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)/Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Gemeinschaft an der Universität Trier (IAAEG)
Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer - Internationaler Vergleich und Handlungsempfehlungen. Gutachten im Auftrag der Berteismann Stiftung und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
Gütersloh 2003

Bruce A. Carnes/Jay S. Olshansky
Ewig jung?. Altersforschung und das Versprechen vom langen Leben
2002 (Econ), 246 Seiten, 20,00 Euro
Eine kritische Analyse der mitunter haltlosen Versprechen der Gentechnik und Gesundheitsindustrie zur Steigerung der menschlichen Lebenserwartung. Aus dem Engl. von Sebastian Vogel

Sylvia Kade (Hrsg.)
Individualisierung und Älterwerden
(Klinkhardt)
Das "autonome Alter" ist zu einer Leitkategorie der Sozial- und Bildungspolitik für Ältere avanciert. Ältgerwerden ist heute - ob gewollt oder nicht - mit gesellschaftlichen Individualisierungsanforderungen konfrontiert, die zu einer Lernaufgabe werden. Indvidualisierung im Alter bedeutet nicht nur Freisetzung aus traditionellen Rollen und Solidarmilieus, sondern auchden Zwang, das Leben im Altger eigenverantwortlich zu planen und zu gestalten.
Längst haben Modernisierungsprozesse auch den Alltag im Alter eingeholt, sind nicht mehr auf den Produktionsbereich beschränkt. Indizien sind dafür die Verwissenschaftlichung der Lebensführung, die Verrechtlichung der Lebensformen und die Verzeitlichung der Lebensläufe, Phänomene, die eine Dauerreflexion von Individualität und Biographie im Alter notwendig machen.
Der Alltag im Alter wird damit zu einem Lerngegenstand, Bildung zu einem Teil der Alltagsbewältigung im Alter. Doch vollziehen heute noch viele Älter eine Individualisierung "wider Willen", soweit sie nicht darauf vorbereitet sind. Der Band legt die Ergebnisse eines interdisziplinären Kolloquiums der PAS vor. Mit den Beiträgen aus Gerontologie und Erwachsenenbildung wird die Individualisierungsthese im Hinblick auf ihre soziostrukturellen und bildungstheoretischen Implikationen im Alter überprüft.

Hans-Ulrich Klose
Altern der Gesellschaft. Antworten auf den demographischen Wandel
Köln 1993

Martin Kohli/Harald Künemund (Hg.)
Die zweite Lebenshälfte. Gesellschaftliche Lage und Partizipation im Spiegel des Alters-Survey
Opladen 2000

Kommission für die Nachhaltigkeit in der Finanzierung der Sozialen Sicherungssysteme ("Rürup-Kommission")
Abschlußbericht
Berlin 2003

Christine Krieb/Andreas Reidl
Seniorenmarketing. So erreichen Sie die Zielgruppe der Zukunft
Landsberg 2001

Steffen Kröhnert/Nienke van Olst/Reiner Klingholz
Deutschland 2020. Die demographische Zukunft der Nation
Berlin 2004

Kursbuch 135
Die Erbengesellschaft
März 1999

Kursbuch 151
Das Alter
März 2003
Enthält u. a .: Cora Stephan, Gefühltes Alter, S. 25 ff.

Landeshauptstadt Düsseldorf
Altenplan
Düsseldorf 2004

Landesregierung Brandenburg
Bericht zu den Auswirkungen der demografischen und wirtschaftsstrukturellen Veränderungen in Brandenburg (Landtag Brandenburg, 3. Wahlperiode, Drucksache 3/7088)
Potsdam 24. Februar 2004

Manfred Löwisch/Georg Caspers/Daniela Neumann
Beschäftigung und demographischer Wandel. Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Gegenstand von Arbeits- und Sozialrecht
Baden-Baden 2003

Meinhard Miegel
Die deformierte Gesellschaft. Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen
Berlin/München 2002

Hans Mohl
Die Alten-Explosion
Stuttgart 1993

Jens Müll
Altersteilzeit
dtv., Nomos, 2002

Horst W. Opaschowski
Deutschland 2020. Wie wir morgen leben - Prognosen der Wissenschaft
Wiesbaden 2004

Horst W. Opaschowski
Leben zwischen Muß und Muße. Die ältere Generation: Gestern. Heute. Morgen.
Hamburg 1998 (British American Tobacco Germany)

Horst W. Opaschowski
Der Generationspakt. Das soziale Netz der Zukunft
Darmstadt 2004 (Primus), 253 Seiten, 19,90 Euro
Als Folge aus dem strukturellen Wandel der Lebensabschnitte wird aus dem bisher ökonomischen Generationsvertrag ein Vertrag mit familiärer und sozialer Solidarität.

Klaus-Peter Real (Hrsg.)
Thema Alter 2001. Verzeichnis aller lieferbaren Bücher
2001 (Mabuse)

Josef Reindl u. a.
Für immer jung?. Wie Unternehmen des Maschinenbaus dem demographischen Wandel begegnen
Frankfurt/Main 2004

Horst-Eberhard Richter
Das Ende der Egomanie. Die Krise des westlichen Bewußtseins
(Knaur), 8,90 Euro, ISBN: 3-426-77655-3
Hellsichtig zieht der große alte Mann unter den deutschen Psychologen Bilanz: Nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center ist das westliche Selbstverständnis endgültig in die Krise geraten, der Kult der Stärke und des Fortschritts ist an seine Grenzen gestoßen. Wir müssen uns von der Egomanie und Allmachtswahn verabschieden. Ein neues Bewußtsein der Verantwortung für das Ganze muß an die Stelle unseres Gotteskomplexes treten. Nur in Ebenbürtigkeit und Gerechtigkeit ist eine Humanisierung des weltweiten Kampfes zu erreichen.

Viola Roggenkamp
Frau ohne Kind. Gespräche und Geschichten - eine Tafelrunde
Hamburg/Wien 2004

Juliane Roloff
Demographischer Faktor
EVA, 2003

Leopold Rosenmayr
Altern im Lebenslauf. Soziale Position, Konflikt und Liebe in späten Jahren
(Vandenhoeck)
Generationskonflikte gibt es schon immer in der menschlichen Kultur. Aber noch niemals wurden sie von den Jüngeren so unbekümmert geführt, und noch niemals konnten die Alten so mächtig dagegenhalten. Wohin das führen wird? Die "neuen Alten", ausgestattet mit besten Qualifikationen und Erfahrungen, mit Kaufkraft, mit nie geahnter Gesundheit und Initiative, schließlich mit der Macht ihrer schieren Zahl, werden sich einmischen. Sie werden gesellschaftlich bedeutsamer, als das Greisentum je war, sie werden arbeiten, kämpfen, lieben, und sie werden unsere Gesellschaft bunter machen. Dieses Buch ist eine Anstiftung dazu.

Astrid Rosenschon
Familienförderung in Deutschland - eine Bestandsaufnahme. Institut für Weltwirtschaft (Kieler Arbeitspapier Nr. 1071)
Kiel 2001

Christoph von Rothkirch (Hg.)
Altern und Arbeit. Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Beiträge, Diskussionen und Ergebnisse eines Kongresses mit internationaler Beteiligung
Berlin 2000

Georg Schmidt
Das Recht der Senioren. Selbstbestimmtes Älterwerden
dtv, 2003, 199 Seiten

Ursula Schulz (Hrsg.)
Die abgeschobene Generation. Vorschläge zur Überwindung der Isolation alter Menschen
Wuppertal 1972

Frank Schulz-Nieswandt
Sozialpolitik und Alter. Grundriss
2004 (Kohlhammer), 200 Seiten, 18,00 Euro
Gerontologie In dem Buch werden im Lichte der sozio-demographischen Wandlungen Themen-und Problemkreise wie Alterssicherung, Gesundheitsversorgung (Medizin, Rehabilitation und Pflege) und Wohnen dargestellt.

Friedhelm Schwarz
Wenn das Reptil ins Lenkrad greift. Warum Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nicht den Regeln der Vernunft gehorchen
Reinbek 2004

B. Seeberger/J. Braun (Hrsg.)
Wie die anderen altern. Zur Lebenssituation alter Menschen am Rande der Gesellschaft
2004, 220 Seiten, 29,00 Euro

Monique R. Siegel
Frauen-Karrieren zwischen Tradition und Innovation.. Führungsfrauen in der Geschichte
Stuttgart 1991

Rita Süssmuth
Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Meine Erfahrungen in der Politik
München 2002

Roland Tichy/Andrea Tichy
Die Pyramide steht Kopf. Die Wirtschaft in der Altersfalle und wie sie ihr entkommt
München/Zürich 2001

Ver.di Wirtschaftspolitik
Mythos Demografie
Berlin 2003

Verbraucher-Zentralen/ARD-Ratgeber Recht
Älter werden - zufrieden und sicher
Düsseldorf (Verbraucher-Zentrale NRW), 6,80 Euro
Informationen zu Rechts-, Versicherungs- oder Finanzfragen, zu Aspekten der Gesundheit, Wohn- und Lebensumfeld und zur Entwicklung außerberuflicher Aufgaben und Beschäftigungen. Bezug: 6,80 Euro, Verbraucher-Zentrale NRW, Zentralversand, Adersstr. 78, 40215 Düsseldorf, T. 0180-5001433, e-mail: publikationen@vz-nrw.de, http://www.vz-nrw.de/ratgeber

Bernhard von Rosenbladt
Freiwilliges Engagement in Deutschland. Band 1-3
Stuttgart 2001

Heimfried Wolff/Katharina Spieß/Henrike Mohr
Arbeit - Altern - Innovation
Wiesbaden 2001



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Buchbestellungem per Internet:


Viele der hier aufgeführten Bücher können per E-Mail auch über die Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Flensburg bestellt werden.

E-Mail-Adresse:
info@cvo-buchladen.de


Aktuelle News




Ändert sich unser Bild vom Alter?


Am 28. Mai 2011 gab es im DLF Freitagvormittags im Rahmen der Sendereihe "Lebenszeit" eine sehr interessante Sendung zum Thema: "Perspektiven- ändert sich unser Bild vom Alter?", an der u.a. auch Joachim Fuchsberger teilnahm. Anlaß für diese Sendung war der Foto- und Filmwettbewerb "Was heißt schon alt" des Bundesfamilienministeriums. Denn Bilder - so heißt es auch im sechsten Altenbericht der Bundesregierung - haben großen Einfluß auf die Verwirklichung von Entwicklungsmöglichkeiten und auch auf den Umgang mit Grenzen. Unser Bild vom Alter ist nicht festgelegt, es ist eine soziale Vereinbarung, die sich abhängig von historischen und kulturellen Rahmenbedingungen verändert.

Was sagen nun die Bilder, die wir uns heute vom Alter und vom Altern machen über uns und unsere Gesellschaft aus? Stimmen sie mit der Wirklichkeit überein? Wie hat sich das Bild vom Alter verändert? Wie sehen sich Menschen, die heute alt sind und wie werden sie im Unterschied dazu von ihrer Umgebung gesehen? Welches Bild von sich entwickeln Jüngere, wenn sie an sich selbst als alte Menschen denken und was tun sie, um dieses Bild von sich zu realisieren?

Download der Sendung: Lebenszeit: Neue Bilder vom Alter- neue Perspektiven?


Zu den Ergebnissen des Wettbewerbs: "Was heißt schon alt?"


Zum PDF-Download des 6. Altenberichts der Bundesregierung


Zum in der Sendung angesprochenen Altensportler-Dokumentarfilm: "Herbstlaub" - Wettlauf gegen das Alter


Zu Joachim Fuchsbergers Buchveröffentlichung: "Alt werden ist nichts für Feiglinge"


Zum von Joachim Fuchsberger angesprochenen Fernsehfilm: "Die Spätzünder"



Generation Grau


Viele Rentner, zu wenige Kinder, noch weniger Enkel, stagnierende Wirtschaft... Aus solcher Zwischenbilanz eine unabwendbar trostlose Zukunft in einem vergreisenden Land abzuleiten, ist falsch. Die "Neuen Alten" haben ein unschätzbares Kapital: Zeit. Und Lust, sie sinnvoll zu nutzen: Um Neues zu lernen. Um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Um sich sozial zu engagieren - zum Wohle der Jungen. Generation Grau

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