Eine Reise zum mystischen Tod

Der Jakobsweg als innerer Pilgerpfad

»Europa ist auf der Pilgerschaft geboren, das Christentum ist seine Muttersprache«, wusste schon Johann Wolfgang von Goethe. Auch heute brechen viele Menschen zu einer Reise in die Seele auf, um auf den alten Piigerpfaden innere Ruhe und tiefe Einsichten zu finden. Seit dem Mitteialter ist Santiago de Compostela neben Jerusalem und Rom einer der großen Pilgerwege des Christentums. Nicht nur Christen, sondern auch Millionen Menschen jeder spiritueller Couleur haben seither - jeder auf seine Weise - die universelle Botschaft des Jakobswegs für sich entdeckt.

VON MARTIN MÜLLER

Die Reise an das Grab des Apostels Jakobus des Älteren in finis terrae, dem »Ende der Welt«. als Jakobsweg bekannt, hat eine lange Tradition. Eine Tradition, die aber nicht nur dem christlichen Verständnis von Spiritualität folgt. So wird der Jakobsweg, dessen Symbol die Jakobsmuschel ist, auch »Sternenweg« genannt - eine sehr schöne, mystische Bezeichnung. Er verläuft entlang der Ley-Linien, die tatsächlich eine kosmische Bedeutung haben. Sie liefern die Energie für den heiligen Boden des Jakobsweges. Die Ley-Linien, »die die Energie des über ihnen liegenden Sternensystems widerspiegeln«, wie Shirley MacLaine in Ihrem Buch über den Jakobsweg sagt, haben weit reichende Wirkung: »Die Ley-Energie existiert gleichermaßen unter der Erde wie über ihr. Diese Energie schwingt auf einer sehr hohen Frequenz, und wenn ein menschliches Be-wusstsein sie erlebt, wird ihm eine Klarheit der Gedanken, der Erfahrung, der Erinnerung und der Erleuchtung zuteil.« Das lässt schon eine besondere spirituelle Erfahrung des Pilgers anklingen.

Dramaturgie eines Pilgerpfads

In diese Energien ist die Geschichte des Weges eingewoben. »Das christliche Abendland ist entlang des Jakobsweges entstanden«, meint Dr. Michael Vogler, der den Jakobsweg selbst als Pilger beschritten hat. »Da gibt es eine Dramaturgie in diesem Weg, die sich über 1200 Jahre entwickelt hat«, meint er. Peter Lindenthal, der Autor des Buchs »Auf dem Jakobsweg durch Österreich«, drückt das so aus: »Man nimmt Geschichte als etwas Lebendiges wahr, wird selber Teil von ihr.« Eine Geschichte, die übrigens offiziell im 9. Jahrhundert beginnt, als im Nordwesten Spaniens, in Galizien, das Grab des Apostels Jakobus des Älteren entdeckt wird. Ob es historisches Faktum oder Legende ist, dass Jünger des Apostels seinen Leichnam nach dem in Jerusalem erlittenen Märtyrertod hierher gebracht haben, ist dabei ohne Bedeutung, wenngleich die Legenden über Jakobus im 9. Jahrhundert praktisch aus dem Nichts entstanden sind, und es keinen einzigen seriösen dokumentarischen Nachweis über ein Apostelgrab gibt.

Renaissance der Wallfahrten

Kurze Zeit später jedenfalls setzte ein nicht mehr versiegender Strom von Pilgern aus ganz Europa ein. Im 12. und 13. Jahrhundert übertraf Santiago de Compostela die Bedeutung der bisherigen christlichen Pilgerziele Rom und Jerusalem. Auch der heilige Franz von Assisi (1213) und Herrscher wie Ludwig VII. von Frankreich (1154) oder Heinrich der Löwe (1190) sollen diesen Weg gegangen sein.

Der Jakobsweg war immer schon eine internationale, eine europäische Wallfahrt. Nach einem Nachlassen der Pilgertradition während der Zeit von Reformation und Gegenreformation und der Zeit der Französischen Revolution, blüht seine Beliebtheit in der heutigen Zeit wieder auf. 1987 etwa wurde der Jakobsweg von der EU zur ersten europäischen Kulturstraße erklärt, und die UNESCO hat ihn zum Erbe der Menschheit ernannt. Der Jakobsweg ist ein spiritueller Weg im materiellen wie - geistigen Sinn - für den inneren wie für den äußeren Menschen. Er ist gleichermaßen innerer wie äußerer Pilgerpfad.

Der Jakobsweg aber »(...) ist weit älter, als gemeinhin bekannt. Nicht erst seit der Entdeckung vom vermeintlichen Grab des Apostels Jakobus im Jahre 813 folgen viele Menschen diesem Pfad, er ist bereits seit tausenden von Jahren Einweihungsweg verschiedener alter Kulturen, so der Kelten und der Sternenmagier der Bronzezeit!«, erzählt Ferdinand Ledwig, der sich bei seinem eigenen Pilgerweg nach Santiago auch nicht zu den christlichen heiligen Stätten, sondern zu den vorchristlichen Kultstätten aufmacht.

Lausche in die Stille hinein!

Es ist ja bekannt, dass die heutigen Kirchen meist auf alten heiligen Plätzen stehen, und es ist tatsächlich so, dass die Energie des Jakobsweges keine rein christliche ist, sondern auf eine viel weiter zurückliegende, geheimnisvolle »heidnische« Vergangenheit zurückgeht. »Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht liegen bedeutsame geomantische Punkte auf dem Jakobsweg, der ursprünglich ein 'Lugweg' gewesen zu sein scheint: ein Weg, der zu einem Sonnengott-Heiligtum führte, und der angehenden Druiden zur Einweihung diente«. »Der Lugweg war zur Zeit der Kelten und der Megalithkulturen ein Einweihungsweg in die tiefsten Geheimnisse menschlichen Daseins, universeller Spiritualität und allumfassender Kosmologie.« So wurden auf diesem Weg ursprünglich die weiblichen Mutter- und Erdgottheiten der Kelten verehrt. Heute findet sich dort eine Vielzahl von Kirchen und Kapellen, die den Namen der Mutter Gottes, der Heiligen Jungfrau Maria und Maria Magdalenas tragen.

Nicht nur Christen

Man muss kein Christ sein, um den Jakobsweg als inneren Pfad beschreiten zu können. »Es spielt keine Rolle, an welchen Gott du glaubst, welcher Religion du folgst. Du kannst auch Atheist sein. Es ist deine Sache. Aber eines ist sicher: Wenn du das Eigentliche und Wesentliche des Jakobsweges erfahren willst, dann musst du achtsam und horchsam werden. Lausche in die Stille hinein, öffne deine Sinne, und weite dein Bewusstsein. Die Einsamkeit des Caminos ist die beste Grundlage dafür«, erzählt der Jakobsweg-Pilger Ferdinand Ledwig über den »Camino«, wie der Jakobsweg auch genannt wird.

Was ist aber das Gemeinsame, das Verbindende, das man in solchen Fällen bei aller Verschiedenheit stets entdecken kann? Ledwig: »Es ist die Ursehnsucht des Menschen nach Gott, die ihn zu solchen Unternehmungen treibt. Solange er ihn nicht gefunden hat, muss er ruhelos weitersuchen. Das ist seine Bestimmung. Unsere Evolution ist zielgerichtet.«

Ein Weg, der frei macht

Durch die vorchristliche Geschichte des Jakobsweges wird auch verständlich, warum das Verhältnis der Amtskirche zum Jakobsweg ein eher gespanntes ist. Interessanterweise nämlich fördert die katholische Kirche diesen traditionellen Pilgerweg nicht besonders, meint Dr. Michael Vogler. Denn durch das Beschreiten des Weges werde man auch frei, und das sei nicht unproblematisch. Das Wertesystem der Gesellschaft sei weg, und auch die Wertehaltungen der Religionen würden nicht mehr gelten. »Das macht aus Pilgern rebellische Menschen, rebellische Christen. Das ist auch ein Grund, warum die offizielle Kirche damit gewisse Probleme hat«.

Die Berichte über den Jakobsweg wiederum sind so vielfältig wie die Herkunft der Pilger: von einfachen (aber nicht unbedeutenden!) Einsichten in das eigene Leben (»Kaum zu glauben ist es, wie wenig man zum Glück braucht.« - Gruber) und in Zusammenhänge in der Natur (»Die Natur war in mir, und ich war in ihr. Ich war Teil des Ganzen, und das Ganze war Teil von mir.« - Ledwig) bis hin zu tiefgehenden spirituellen oder transformativen Erfahrungen ist alles möglich. Der Jakobsweg scheint für jeden anders zu sein. Es kommt sicherlich auch darauf an, was man sich vorgenommen hat, welches Ziel man sich vor dem Beschreiten des Pilgerpfades gesteckt hat. Eines bleibt hingegen immer gleich: Das Beschreiten des Jakobsweges ist eine einmalige, persönliche Erfahrung für jeden Menschen. Und: Der Jakobsweg hat eine bestimmte Wirkung auf den Pilger, der sich ernsthaft auf den Weg begibt und diesen bis zu Ende geht.

Bleibendes mystisches Gefühl

Dr. Vogler meint, dass der Jakobsweg eine Methode sei, um zu einem bleibenden mystischen Gefühl zu kommen. Dazu sei aber einiges an geistiger und materieller Vorbereitung nötig. So ordnen die Pilger, die sich auf den Weg begeben, zunächst einmal alle ihre Angelegenheiten. Nichts darf unerledigt bleiben: »Sie schließen mit dem Leben ab, das sie bisher geführt haben.« Es ist eine Strecke der Läuterung und der Reinigung. Es geht um das »Reinwerden von Gedanken«. »Man verliert den Rucksack, den wir alle mitschleppen.« Den Rucksack unserer Sorgen und Alltagsbeschäftigungen. Außerdem sind die Pilger in Bewegung und bekommen eine andere Beziehung zu den Dingen, die sie umgeben. Der Pilger wird etwa eine Blume ganz anders betrachten als zuvor - und er wird sie nicht pflücken. Deshalb heißt es auch, dass man den Jakobsweg langsam beginnen und den kleinen Dingen Beachtung schenken sollte. Diesen Dingen fühlt sich der Wanderer verbunden, er fühlt sich eins mit der Natur. So kann es sein, dass er in einer mystischen Erfahrung keinerlei Unterschied mehr zwischen sich und der Blume am Wegesrand verspürt. Es gibt auch keine »Standesunterschiede« mehr zwischen ihm und der kleinen Ameise, die vor ihm auf dem Wegesrand vorbeikrabbelt.

Ein Strom von Energie

Ein eindrucksvolles mystisches Erlebnis hat der Jakobsweg-Pilger Ferdinand Ledwig in einem Zisterzienserinnen-Kloster in Santo Domingo de la Calzada: »Der Innenraum des Gotteshauses war durch das einfallende Tageslicht hell erleuchtet. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in einer so hellen Kirche gestanden zu haben. Es lag eine knisternde Atmosphäre in der Luft. Ich besann mich wieder auf meine Person und wandte mich mit einem Gebet zum Hauptaltar, zum Kreuz hin. In diesem Moment fuhr wie aus heiterem Himmel eine Kraft durch meinen ganzen Körper. Ein Strom von Energie durchflutete mich vom Scheitel bis zu den Füßen. Ich ließ mich aber nicht ablenken und betete mit geschlossenen Augen weiter. Als ich meine Augen langsam öffnete, stand ich in einem seltsam nebulösen Licht wie verklärt da. Alles um mich herum schien jetzt noch heller in diesem milchig weißen Licht. Nach einigen Momenten des Verklärtseins fasste ich meine Sinne und verließ ergriffen und noch etwas benommen die heilige Stätte.«

Der Jakobsweg wird oftmals auch als »Der Weg zur Freiheit« bezeichnet. Hierzu schreibt der Pilger Horst F. Gruber: »Was ist es, das mich behindert auf dem Weg zur Freiheit, meinen Mut, Neues auszuprobieren, bremst, meine Bereitschaft reduziert, mich aus Abhängigkeiten zu befreien? Es ist wohl die Angst in all ihren Formen. Auch wenn ich es nicht wahrhaben will: Der Weg zur Freiheit führt durch die Angst.« Diese Angst gilt es umzuwandeln: »Wenn aus Angst Vertrauen wird, dann ist der Weg vom Kopf zum Herzen gefunden. Die Angst gaukelt uns unser Kopf vor, das Vertrauen ist tief im Herzen verwurzelt.« Gruber entdeckt auf seiner Reise auch einen ganz neuen Heimatbegriff: »In der Fremde des Caminos ist Heimat für mich überall dort, wo ich bin und wo das Wenige, das ich bei mir trage, um mich ist. Wenn man bei sich ist, braucht man ganz wenig, um sich zu Hause zu fühlen.« Auf dem Jakobsweg lernt man außerdem, auf seinen Körper zu hören. Denn Hunger, Durst und Schmerzen gehören genauso zum Jakobsweg wie spirituelle Erfahrungen und tiefe Naturerlebnisse.

Der mystische Tod

Der Jakobsweg hat seine eigenen Gesetze, seinen eigenen Rhythmus. Diesem Rhythmus darf sich der Pilger anvertrauen, um seinen Eigensinn zu überwinden. Und er kann auch den Gesetzen vertrauen. »Es scheint ein unabdingbares Gesetz des Jakobsweges zu sein, dass du zu Fuß gehen mußt, mit jedem deiner Schritte den Weg erfühlen, erspüren und erleiden musst. Die Erkenntnis, dass der Camino seine eigenen Gesetze hatte, wurde mir immer bewusster. Wer diese Gesetze erkennt und annimmt, der wird reichlich belohnt. Wer sie bricht, wird enttäuscht und muss mit brennenden Füßen Umwege in Kauf nehmen«, meint der Pilger Ferdinand Ledwig.» Unperegrino tiene que caminar!« - ein Pilger muss wandern! Nur so kommt er auch mit den energetischen Linien in Kontakt, die in den Boden der Landschaft eingewebt sind. Gleichfalls scheint es wichtig zu sein, den Jakobsweg alleine zu gehen. Ledwig: »Allein erlebst du den Camino anders, viel intensiver und echter. Wenn man den Jakobsweg allein geht, erfährt man ihn in seiner wahren Natur. Man lernt, ihn in der Stille zu erhorchen und selbst horchsam zu werden.«

Die wahre Natur des Jakobsweges - das ist auch das Erlebnis des eigenen mystischen Todes. In Burgos, in der Meseta, werden der Tod, der Untergang, die Zerstörung, die Sinnlosigkeit zum bestimmenden Thema. Man ist sich bewusst, wenn man jetzt umfällt, wenn man sich verletzt, gibt es niemanden, der einem helfen kann. Denn es ist niemand da, der einem helfen könnte. »Hier beginnt der mystische Tod. (...) Raum und Zeit lösen sich völlig auf. Es löst sich die Bedeutung des eigenen Ich auf«, schildert Dr. Vogler seine Erlebnisse.

Der Lichtfunke springt über

Und dann kommt der Moment, wo der Lichtfunke überspringt. »ICH BIN. Das ist das, was die Mystiker das kleinste Kleine nennen.« Und es ist einer der höchsten Namen Gottes. »Das Licht des ICH BIN wird immer großer, und der Rucksack wird wieder leichter. Dieser Teil des mystischen Todes ist entscheidend. Dieses Sterben ist die Voraussetzung, damit man dann als Veränderter auf die Beine kommt. ... Was ist das, dass da stirbt? ... Das kleine Ich. ... Es stirbt auch das Gebundensein an Konventionen. Die Fremdbestimmtheit löst sich auf, die Bedeutung von Besitz, von Macht.« In Leon begreift der Pilger dann: »Ich bin eins mit der gesamten Schöpfung. Auf einmal begreift man, worum es im Leben geht. Im Leben geht es allein darum, dass ich einen Schatten werfe. Was geht aus mir hervor? ...Es geht um mein Wirkungsfeld. Ich bin größer als ich. Der Sinn des Lebens ist das Werden.« Die Evolution des Menschen ist eine Suche nach dem Ursprung. Doch der Pilger ist seinen Weg noch nicht zu Ende gegangen - selbst, wenn er schließlich in Santiago ankommt und die berühmte Kathedrale betritt. Der Weg bisher war Läuterung, Tod und Wandlung. Der Pilger ist aber noch ganz bei sich, denn das Begreifen ist noch nicht alles. »Die Pilger brauchen drei bis zehn Jahre, bis sie das Erlebte verarbeitet haben«, sagt Dr. Vogler. In Japan wird der Moment der Einsicht vom Zen-Buddhismus Satori genannt. Bei uns wird es nicht ganz passend mit Erleuchtung bezeichnet. Aber »es reicht nicht, ein Erlebnis zu haben. ... Ich bin immer noch bei mir. Ich schaue immer noch auf meinen Bauchnabel.« Nach einer »Erleuchtung« sei der Pilger auch noch lange nicht fehlerfrei. Um das ginge es auch gar nicht. »Aber er wirkt in die anderen. Solche Menschen vergrößern den Raum des Lebens, und die brauchen wir wie das Brot.«

Letztlich ist es »das Wissen um die Geschichte«, das den Jakobsweg zu so etwas Besonderem macht, erzählt Dr. Vogler. Ein Wissen um eine Geschichte, die weit älter ist als bisher angenommen, wie wir gesehen haben.

Diese Geschichte, die bis weit vor die christliche Tradition zurückreicht, bringt die mystischen Erlebnisse hervor. »Es ist nicht der Weg an sich, sondern es ist das, was der Weg bedeutet.« Haben wir damit das Geheimnis des Jakobsweges entdeckt? Oder muss jeder seinen eigenen Pilgerpfad gehen, seine eigenen Geheimnisse entdecken? Nur die eigene Erfahrung ist es, die letztlich zählt. »Unperegrino tiene que cammar« - ein Pilger muss wandern!

Literatur:

Ferdinand Ledwig: Auf dem Jakobsweg. Tagebuch einer spirituellen Reise zu den vorchristlichen Kultstatten, Schimer Verlag

Horst F. Gruben: Am Jakobsweg. Eine Pilgerreise, 1. Aufl., Weishaupt Verlag

Shirley MacLaine: Der Jakobsweg. Eine spirituelle Reise, 9. Aufl., Goldmann Verlag

Peter Lindenthal: Auf dem Jakobsweg durch Österreich, 2. Aufl., Verlagsanstalt Tyrolia

Monika Hanna: Der Münchner Jakobsweg. Wandern auf dem Pilgerweg von München an den Bodensee. Mit 125 Abbildungen und Übersichtskarten, Langen Müller

Paulo Coelho: Auf dem Jakobsweg. Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela, Diogenes Verlag


MARTIN MÜLLER, Jg. 77, studierte in Wien Geschichte sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Redakteur und Journalist bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriftenverlagen. Freier Journalist und Autor. Interesse an alternativen Lösungsmodellen für alle Bereiche des Lebens, an spirituellen, mystischen und gnostischen Themen.

Aus: Connection, Juli-August 7-8/2005, Seite 18-bis 22

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Thomas Friedrich-Hett (Dipl.-Psych. und exam. Krankenpfleger) ist seit über 20 Jahren in psychiatrischen Kontexten tätig. Er ist Lehrtherapeut für systemische Therapie und Beratung (viisa, SG) und arbeitet freiberuflich als Referent, Berater und Supervisor. Webseite:

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