Die Yamswurzel wird unter anderem in Südafrika, Indien und Mexiko kultiviert. Über 600 verschiendene Formen sind in Asien, Amerika und Afrika bekannt. Die Wilde Yamswurzel aus Mexiko gilt als die Wertvollste! Dioscorea-Arten sind ausdauernde tropische und subtropische Kräuter mit großen oberirdischen Knollenbildungen oder Wurzelknollen sowie mit windenden Sprossen und netznervigen Blättern. Sie sind wichtige stärkereiche Kulturpflanzen und haben in manchen Ländern große Bedeutung für die Ernährung. Die Knollen wiegen bei einigen Arten bis 20 Kilogramm und mehr.
Die Yamswurzel aus Mexico - unterstützend bei hormonellen Störungen der Frau als auch des Mannes - blickt zurück auf eine Jahrhunderte währende Tradition. Das Wurzelextrakt der Wild Yam Pflanze enthält Diosgenin. Dieses Diosgenin ist im Zusammenspiel mit dem körpereigenen Hormon Progesteron wichtig für die Balance des Östrogens und des Testosterons. Wild Yam Extrakte können helfen dieses sensible Gleichgewicht zu stabilisieren. Yamswurzelkapseln wirken entzündungshemmend, gegen Rheuma und Gicht, gegen Muskelkrämpfe, Periodenbeschwerden, Wechseljahrbeschwerden und krampflösend und außerdem als Aphrodisiakum. Die Yamswurzel gibt es in Form von Kapseln im Internet-Shop
Nature's Garden zu beziehen. (Datum: 06.04.2004)
Senioren Online-Service der Apotheken
SeniorenPro.de ist der Online-Service der Monatszeitschrift "Senioren Ratgeber", die in jeder Apotheke kostenlos erhältlich ist. In Verbindung mit GesundheitPro.de ist im Internet-Angebot auch eine Ärzteadressen-Datenbank mit 160.000 Einträgen von Ärzten, Kliniken, Reha-Kliniken, Zahnärzten und Zahnkliniken vorhanden.
Ebenfalls besteht die Möglichkeit, ein Seniorentelefon zu nutzen für diejenigen, die Fragen haben und nicht wissen, wohin Sie sich wenden können. Die Sorgen haben und mit einem anderen Menschen sprechen möchten. Ehrenamtliche Mitarbeiter des bundesweit erreichbaren Seniorentelefons helfen - auch anonym. Berliner Seniorentelefon: 030 / 2 79 64 44 - Sprechzeiten: Montag, Freitag, Sonntag 14-16 Uhr und Mittwoch 12-14 Uhr.
Weitere Angebote sind ein Heilkräuter-Lexikon sowie ein Krankheiten-Lexikon. Daneben gibt es Foren, Buchtips und vieles andere. Die ULR:
SeniorenPro.de
Ideale Arbeitnehmer werden nie älter als 35!
In Amerika gibt es seit 1967 Gesetze gegen Altersdiskriminierung. Stellenangebote dürfen seitdem keine Altersangaben mehr enthalten. Bei uns ist das nicht so. Samstag, den 26.4.2003 veröffentlichte die FAZ folgende Stellenangebote in denen Altersangaben enthalten waren:
"Lidl: nicht älter als 30; Onkyo: ca. 30 Jahre; biosphere medical: around 30 years; Frank Salomon: bis 35 Jahre; CAN.media: zwischen 20 und 35; ZSH: ca. 35; ThyssenKrupp ExperSite: 35 bis 40; Hobbahn: 40-45; Sexauer & Mell: Mitte bis Ende 30; Steinbach & Partner: 35-42; Campbell's Germany: Ende 20 bis Ende 40; Mercuri Urval: zwischen 30 und 40; bpms zwischen 30 und 40; Stephan: Mitte 30 bis Mitte 40; Baumann: 35-43; bis ca. Mitte 40; trainicon: zwischen 35 und 45; Werner Zobel Partner International: Mitte 30 bis Mitte 40; Kolb & Partner: 30 bis 45; Kienbaum: Ende 30 bis Anfang 40; bis ca. 35 Jahre; zwischen 35 und 45; Burba&Remberg consulting: etwa 38 bis 45; Hanjörg Hilmes: ab 30 bis über 40; delphi: Mitte 30 bis Ende 40; bis Ende 40; Dr. Weber & Partner: bis Anfang 40; Pecon: ca. 40; S.E.S.A.: Anfang 30 bis Mitte 40; hsp: Mitte 30 bis Anfang 40; HAL Aluminiumguss Leipzig: 30 bis 40; mpo: zwischen 40 und 50."
Hanne Schweitzer: Wir brauchen ein umfassendes und abschreckendes Gesetz gegen Altersdiskriminierung im Bereich Arbeit und Beschäftigung. In den Nachbarstaaten wurden solche Gesetze, die den Vorgaben der EU-Richtlinien entsprechend, in diesem Frühjahr verabschiedet. Und bei uns??? Weitere Informationen:
Zeitsprung - Büro gegen Altersdiskriminierung e.V., Hölderlin Straße 1 o 50968 Köln o Tel. und Fax: 0221 - 9345007 o Elektropost:
Baldis@gmx.de
taz-Dossiers zum Alter und Altern
DEUTSCHLAND SIEHT BALD ALT AUS Die Demographen haben einen unangenehmen Job: Sie sehen von Berufs wegen schwarz. Seit dreißig Jahren warnen sie vor den Folgen des Geburtenrückganges in Deutschland - ohne Folgen. Jetzt, so sind sie überzeugt, ist es sowieso zu spät. Und der Sozialabbau die einzige Lösung:
Deutsche, rettet die Rente - esst mehr Nüsse! von ULRIKE HERRMANN und
Auf Wiedersehen, Kinder von ULRIKE WINKELMANN
WIE WERDEN WIR ARBEITEN? UND WOHNEN? "50 plus - die können es!", wirbt das Arbeitsamt. Doch Unternehmen, die Ältere einstellen, sind die Ausnahme - bisher ist die Rolle der Senioren auf dem künftigen Arbeitsmarkt ungeklärt. Dabei wäre Vorsorge nötig. Auch in den Kommunen, die, wie die Wirtschaft, Zukunftsprobleme verdrängen:
Arbeit, Alter, Angst und Lügen von BARBARA DRIBBUSCH und
Das Land der durchlöcherten Städte von NINA MAGOLEY
WARUM WERDEN WIR IMMER WENIGER? Daran gibt es keinen Zweifel: In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren. Aber warum? Gebärstreik? Unsere Autorin konstatiert: Die Jungs wollen nicht windeln. Dass ein angenehmes Leben dabei auch mit Kind möglich ist, zeigen neue Freizeitangebote für junge Familien:
Jetzt nicht, Schatz von ULRIKE WINKELMANN und
Warte mal hier, Mama geht tanzen von LAURA MÜLLER
WAS HEISST DAS: ALT SEIN IM JAHR 2030? Alt sein früher war einfach: Man wurde zum alten Opa, der mit Hut im Auto sitzt, und frau konnte sich darauf einstellen, grau gekleidet und kurzsichtig an der Supermarktkasse im Portemonnaie zu kramen. Doch diese Muster verschwinden. Die klischeehaften, typischen Alten gibt es nicht mehr:
Alter, mach kein Stress! von DIRK KNIPPHALS,
Richtig alt werden von BARBARA DRIBBUSCH und
Vom Jugendwahn verschont geblieben von ULRIKE WINKELMANN
Die Revolution der Hundertjährigen
Frank Schirrmacher, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) greift in einem Essay im Spiegel 12/2004 vom 15. März 2004 und in seinem neuen Buch "Das Methusalem-Komplott" ein Thema auf, für das sich normalerweise nur Ökonomen und Bevölkerungsforscher zuständig fühlen. Zitat: "Wer die Grafiken richtig liest, mit denen das Statistische Bundesamt die Alterung und Bevölkerungsentwicklung unserer Gesellschaft abbildet, weiß, daß uns eine Revolution bevorsteht. Und wer begreift, daß er als heute lebender Mensch selbst ein Bestandteil dieser Säulen und Balken ist, begreift, dass diese Revolution keinen anderen meint als ihn selbst." Leider ist der Artikel online nur noch kostenpflichtig verfügbar.
Weblogs jetzt auch unter Aging-Alive und Kuratorium Deutsche Altershilfe
Schnell informiert werden auf bequeme Weise, das ermöglichen die sogenannten Weblogs, mit deren Hilfe auch diese Meldungen zusammengestellt werden. Die dafür erforderliche Datei kann hier unter
Aging-Alive 
aufgerufen und für die Weiterwendung z. B. in einem Newsfeedreader wie z. B. "FeedReader" weiterverarbeitet werden.
Auch Kuratorium Deutsche Altershilfe bietet inzwischen diese Webloga an, die in unregelmäßigen Abständen auf Neuigkeiten oder Interessantes hinweisen.
Kuratorum Deutsche Alterhilfe
Erfahrene Senioren als Vorbilder gesucht
Gesucht werden so genannte seniorTrainer und seniorTrainerinnen für eine Anzeigenkampagne, die das Engagement älterer Menschen der Kampagne ''Erfahrungswissen für Initiativen'' bundesweit bekannter machen sollen. SeniorTrainer und seniorTrainerinnen geben ihr Wissen ehrenamtlich vor allem an Freiwilligeninitiativen weiter. Die derzeit rund 500 seniorTrainerinnen und seniorTrainer haben vor einigen Tagen eine Einladung des Bundesministeriums erhalten, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Voraussetzung ist die Bereitschaft, über die eigene Arbeit zu berichten und sich fotografieren zu lassen.
Das Modellprogramm ''Erfahrungswissen für Initiativen'' (EFI) wurde im April 2002 vom Bundesministerium gestartet. Inzwischen beteiligen sich zehn Bundesländer mit 35 Standorten an dem Programm. Mit dem Programm EFI sollen ältere Menschen ermutigt werden, ihr Wissen und ihre Erfahrungen auch nach dem Ende ihres Berufslebens oder nach der aktiven Familienphase an andere weiterzugeben. Das Programm beinhaltet spezielle Trainingskurse, mit deren Hilfe ältere Menschen z.B. Vermittlungs- und Kommunikationstechniken erlernen und zum seniorTrainer bzw. zur seniorTrainerin weitergebildet werden.
Die Anzeigenkampagne des Bundesministeriums soll ältere Menschen auch motivieren, sich selbst zu beteiligen und ihre Fähigkeiten weiterzugeben. Weitere Informationen zum Modellprogramm ''Erfahrungswissen für Initiativen'' sind im Netz unter
http://www.seniortrainer.de zu finden.
Gehirnleistung bleibt auch im Alter erhalten
Der Spruch "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" hat keine Gültigkeit mehr. Das Gehirn bleibt im fortgeschrittenen Alter leistungsfähiger, als Experten bislang glaubten. Das belegen neue internationale Studien, wie die Zeitschrift VITAL berichtet. Die Annahme, wonach die entscheidenden Lernprozesse in der Kindheit ablaufen, sind danach überholt. Der Neurobiologe Lawrence Katz von der Duke Universität North Carolina (USA) spricht beim Gehirn von einem "elastischen Organ". Es bleibe bis ins hohe Alter leistungsfähig, da ständig neue Nervenzellen gebildet würden. Verantwortlich dafür seien so genannte NMDA-Rezeptoren, die darauf warteten, Nervenzellen miteinander zu verbinden.
Diese neuen Erkenntnisse haben nach Ansicht des Neurobiologen Michael Merzenich von der Universität San Francisco direkten Einfluss auf das tägliche Leben: "Anstatt über vertane Chancen zu klagen - weil wir im Kindesalter nicht alles gelernt haben - werden wir unser Wissen nutzen, um auch im Alter effektiv zu lernen." Vorteil für die über 30jährigen: Das Gehirn kann auf Fertigkeiten und Fähigkeiten zurückgreifen, die es in jungen Jahren entwickelt hat. So muss man sich beispielsweise im Russischkurs nicht mit Rechtschreibung und Grammatik aufhalten, sondern kann sich vollständig auf die Entzifferung kyrillischer Buchstaben konzentrieren.
Natürlicher Feind des lebenslangen Lernens ist die Routine. Denn die Gewohnheiten "tragen nicht dazu bei, die kognitiven Fähigkeiten auf hohem Niveau zu halten", betont Eberhard Fuchs vom deutschen Primatenzentrum in Göttingen. Beste Voraussetzung für erfolgreiches Lernen ist nach Aussage von Psychologen die richtige Motivation. Was uns intellektuell fasziniert und von Herzen erfüllt, wird auch konsequent verfolgt. Wer hingegen denkt "Ich müsste mal...", hat wenig Aussicht auf Erfolg.
Das Ziel definieren, Informationen sammeln, sich von Zweiflern nicht beirren lassen, die Überwindung der üblichen Stagnationsphase und die praktische Anwendung neuer Kenntnisse - das sind nach Expertenansicht die entscheidenden Elemente zur Verwirklichung persönlicher Ziele.
Leben in Wohngemeinschaften beliebt
Bei einer repräsentativen Befragung unter rund 1000 Menschen im Alter üher 40 Jahren äußerte jeder Vierte den Wunsch, später in einer Wohngemeinschaft zu leben. Das berichtet das in Baierbrunn bei München erscheinende Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" (Ausgabe 1/2003) unter Berufung auf eine Studie des Forsa-Instituts in Berlin. Auch wenn viele Menschen im Alter selbst nicht unbedingt in eine Wohngemeinschaft ziehen wollen, halten sie diese als ideale Wohnform für das Alter als unbedingt geeignet. (dpa/gms)
Mehr Männer beim Gynäkologen
Immer mehr Männer plagen sich mit Wechseljahrs-Beschwerden, sagte der Endokrinologe Rolf-Dieter Hesch von der Uni Konstanz "Geo Wissen" zum Thema "Die neuen Wege der Medizin". Bundesweit litten fünf bis zehn Millionen Männer an Symptomen wie Hitzewallungen, Nervosität und sexuellen Störungen. Dabei reagierten nicht nur Manner über 55, sondern immer häufiger auch Jüngere auf körperliche und psychische Überforderung mit einem stark sinkenden Testosteron-Spiegel. Laut Magazin bieten einige Frauenkliniken bereits vorbeugende Untersuchungen für Männer an. Vor allem Anti-Aging-Mediziner setzten dabei auf Hormongaben. So könne mit dem Hormon DHEA 30 bis 40 Prozent der Patienten mit Erektionsstörungen zu besserer Libido verholfen werden, so ein Experte. (dpa)
Deutsche Gesellschaft für Geriatrie: Pro Aging statt Anti-Aging
Etwas Schlechteres kann einem 70jährigen nicht passieren als daß er ins Krankenhaus muß, sagte Prof. Dr. med. Ingo Füsgen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie beim 10. Fortbildungskongress in Berlin. Die Kalkulation der diagnosebezogenen Fallpauschalen in Krankenhäusern werde den vielfältigen Krankheitsbildern und den Bedürfnissen der Älteren nicht gerecht. Etwa jeder Dritte habe im Alter von 85 Jahren drei Krankheiten, jeder Zehnte dieser Altersgruppe vier. "Bei einem Multimorbiden müssten alle Krankheiten gleichberechtigt im DRG-System abgebildet werden", sagte Füsgen. Er verwies zudem auf die Aussichtslosigkeit, Leitlinien für multimorbide Patienten einzuführen. Für einzelne Krankheiten sei dies möglich, nicht jedoch für "Kombinationspatienten". Sie seien in der Geriatrie aber die Regel. Der Geriatrie-Kongress widmete sich außerdem der Prävention und dem gesunden Altern. "Wir wollen damit auf die Möglichkeiten hinweisen, positiv mit dem eigenen Alter umzugehen, ohne sich dabei auf Krankheiten zu fixieren, erklärte Füsgen. Seriöse medizinische Ratschläge zum gesunden Altern unterschieden sich von den Versprechungen der Anti-Aging Bewegung, die sich momentan größter Beliebtheit erfreuen. Diese wende sich nur an gesunde fitte Menschen mittleren Alters, die sich ihre Jugend, Leistungsfähigkeit und Attraktivität möglichst lange erhalten wollten. Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 22. Nov. 2002
Psychotherapiebedarf für Ältere beachten
Rainer Kortus von der "Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e. V." beklagt, daß angesichts der hohen Suizidrate der über 60jährigen Bevölkerung weniger präventive Gesichtspunkte als vielmehr der im hohen Lebensalter "gesellschaftlich akzeptierte" Suizid angeführt werde. Doch eine sehr bewußte Suizidprävention wäre eher angebracht, da diese Altersgruppe eine echte Hochrisikogruppe darstelle und beim Zugang zur Psychotherapie nahezu ausgeschlossen sei. Zumindest werden die über 64jährigene in den Überlegungen zur Versorgung mit psychotherapeutischen Leistungen gar nicht mehr berücksichtigt, während man bei Kindern und Jugendlichen wenigstens noch 17 Prozent Behandlungsbedürftigkeit sähe. Dies entspreche den Untersuchungen, die bei psychotherapeutischen Leistungen einen Anteil von weniger als ein Prozent der über 65jährigen nachweisen würden. Vielleicht wäre es sinnvoller, endlich auch den Bedarf an Psychotherapie für die alteren Mitbürger zu erkennen, als ihre hohe Suizidrate festzustellen. (Aus: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 991, Heft 42 - 18. Oktober 2002, S. A2769 f. Nähere Informationen: Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e. V., ZfP Winnenden, Schloßstraße 50, 71364 Winnenden. Mehr zum Thema:
Linderung für die Seele: Psychotherapie kann helfen und
Psychotherapie bei alten Menschen - Von Ingrid Eisenmann
Forum für gemeinschaftliches Wohnen im Alter
Der Verein "Forum für gemeinschaftliches Wohnen im Alter" (FGWA e.V.) ist ein bundesweiter Zusammenschluß von Vereinen und Gruppen, die gemeinschaftliche, generationsübergreifende Wohnformen bekannt machen, und Wohnprojekte initiieren und verwirklichen. Der Verein besteht seit 1989 - zunächst als Arbeitsgemeinschaft und seit 1992 als eingetragener gemeinnütziger Verein. Der Vorstand setzt sich zusammen aus fünf Mitgliedern verschiedener Bundesländer. Sie vertreten den Verein auf Bundes- und Landesebene und pflegen die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. Nahezu alle internen und externen Aktivitäten laufen über die Bundesgeschäftsstelle, deren Führung ein Vorstandsmitglied übernommen hat. Als regionale Kontaktstellen in den Bundesländern fungieren Mitglieder der angeschlossenen Vereine. Sie halten Kontakt mit den Projektgruppen und Mitgliedsvereinen ihrer Region. Vielerorts sind außerdem Mitglieder ehrenamtlich tätig, um die Idee des "Gemeinschaftlichen Wohnens" weiter zu tragen und Wohnprojekte zu initiieren.Weitere Informationen und Hinweise auf weitere Wohnprojekte:
Forum für gemeinschaftliches Wohnen im Alter
Heiteres und Besinnliches bei Aging-alive
Besinnliches und auch Unernstes soll es in dieser Rubrik geben. Den Anfang machen "Die Bremer Stadtmusikanten", eines der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm. Die Geschichte paßt hervorragend zum Thema Älterwerden:
Das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten
Wie man in Deutschland alt wird
Nach Ansicht von Haug von Kuenheim, Jahrgang 1934, von 1963 bis 2001 in verschiedenen Ressorts der Redaktion der ZEIT tätig, sind die meisten Alten allen Vorurteilen zum Trotz weder unglücklich noch verarmt. Viele genießen nach langen Arbeitsjahren ihr Dasein. Erst jenseits der 80 Jahre wird das Leben oft zur Last. Artikel:
Wie man in Deutschland alt wird in der ZEIT Nr.13 vom 18.03.2004
Damit das Leben bis zuletzt human bleibt
Auch gerade Aging-alive kommt nicht umhin, sich mit Leben und Tod, Lebensende und Sterben auseinanderzusetzen. Die Gesellschaft für humanes Sterben (DGHS) hat sich intensiv mit dieser nicht unheiklen Thematik auseinandergesetzt und ein 10-Punkte-Programm entwickelt, das Zielsetzungen und Vorstellungen dieser Gesellschaft umfaßt. Der Wortlaut dieser Programmpunkte ist aus der Zeitschrift der "Grauen Panther" entnommen:
Zielsetzung und Positionen des DGHS
Anteil der über 60jährigen in der Bevölkerung steigt
Der Anteil der über 60jährigen in unserer Bevölkerung steigt beständig an, wohingegen der Anteil der unter 20jährigen im Gegensatz dazu ständig abnimmt. Um die Jahrhundertwende lag die Lebenserwartung eines Menschen bei nur 45 Jahren: Nur fünf Prozent der Bevölkerung waren damals über sechzig Jahre und älter! Heute sind es bereits 22 Prozent und im Jahr 2040 werden es sogar 38 Prozent sein. Das bedeutet, daß in Deutschland jeder dritte Einwohner älter als sechzig Jahre alt sein wird. Auch in Nordrhein-Westfalen wird in wenigen Jahren jeder bzw. jede Vierte über 60 Jahre alt sein. 1970 lebten 265 Hundertjährige in Deutschland, heute sind es bereits 10.000 Personen. Näheres:
Forum Seniorenarbeit NRW - Nachricht vom 15.06.2004
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