Thomas Hürlimann
Fräulein Stark.
Zürich 2001 (Amman), 192 Seiten, 19,50 Euro, ISBN: 3-250-60075-X
"Im Anfang war das Wort, dann kam die Bibliothek und erst an dritter und letzter Stelle kommen wir, die Menschen und die Dinge." Nach dieser Devise leben der ehrwürdige Stiftsbibliothekar und seine Haushälterin, das Fräulein Stark. Der Neffe des Bibliothekars, der einen Sommer lang zum Schutz des wertvollen Bodens im Büchersaal Filzpantoffeln an die Besucher verteilt, lernt allerdings eine ganz andere Sicht der Dinge kennen. Er entdeckt in diesem Sommer die Welt der Bücher und das andere Geschlecht. Und das Fräulein Stark spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle.
Thomas Hürlimann wurde am 21. Dezember 1950 in Zug geboren. Er besuchte die Primarschule in Zug und die Stiftsschule in Einsiedeln. Nach der Reifeprüfung studierte er Philosophie an der Universität Zürich und der Freien Universität Berlin. Dieses Studium brach er 1974 ab und ließ sich als freier Schriftsteller in Berlin-Kreuzberg nieder. Von 1982 bis 1985 war er Regieassistent und Dramaturg am Berliner Schillertheater. 1985 kehrte er in die Schweiz zurück. Seit 2000 ist er Dozent am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für sein umfangreiches dramatisches und erzählerisches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2002 mit dem Lion-Feuchtwanger-Preis und 2007 mit dem von der VGH-Stiftung ausgelobten Preis der LiteraTour Nord. 2008 erhielt Thomas Hürlimann den Caroline-Schlegel-Preis der Stadt Jena.
Virginia Ironside
Nein! Ich will keinen Seniorenteller. Das Tagebuch der Marie Sharp
München 2007 (Goldmann), 288 Seiten, 17,95 Euro, ISBN: 978-3-442-31101-9
Aus dem Englischen von Gertrud Wittich.
Marie Sharp, das Alter Ego der Journalistin Virginia Ironside, ist zu jung, um einen Treppenlift zu benutzen, aber doch reif genug, um den Vorteil bequemer Schuhe zu schätzen. Sie geht gern auf Beerdigungen, die sie viel unterhaltsamer findet als Hochzeiten, sie tauscht den Gynäkologen gegen einen Chiropraktiker, liest begeistert Todesanzeigen und fragt sich, ob sie wohl an Alzheimer erkranken wird. Denn Marie Sharp wird langsam alt - und ist verdammt froh darüber. Als ihr sechzigster Geburtstag näher rückt, beschließt Marie, ein Tagebuch zu beginnen und all die Ereignisse der nächsten Monate festzuhalten. Es wird ein turbulentes Jahr, in dessen Verlauf Marie Großmutter wird, aber auch ihren besten Freund verliert; ein Jahr, in dem sie Feste feiert, neue Bekanntschaften schließt und sich schließlich erneut in ihren Jugendschwarm Archie verliebt. Vor allem aber ist es eine Zeit, in der sie es genießt, endlich nicht mehr jung sein zu müssen...
"Keine leeren Floskeln, keine leeren Entmutigungen. Sondern die Erfahrungen einer liebenswerten Frau, die um keinen Preis jünger sein möchte, als sie ist und gerade dadurch wesentlich jugendlicher erscheint als manche, die dem Jugendkult verfallen sind." (NDR 1)
Katharina Hacker
Die Erdbeeren von Antons Mutter. Roman
Frankfurt am Main 2010 (S. Fischer), 174 Seiten, 17,95 Euro, ISBN: 978-3-10-030064-5
Anton ist Arzt in Kreuzberg, mit Sorge sieht er, wie seine Mutter in seinem Heimatort in der niedersächsischen Provinz gegen eine schnell fortschreitende Demenz kämpft. Jedes Jahr schickt sie ihm und seinen Freunden Alix und Bernd Erdbeermarmelade nach Berlin. Die Erdbeeren wachsen auf dem "Acker", wie sie ihren Garten nennt, den sie ihr Leben lang mit Liebe gepflegt hat. Aber in diesem Frühsommer vergisst sie, die Ableger auszupflanzen Anton muss erkennen, wie seine Mutter Stück für Stück verloren geht, und mit jeder ihrer Niederlagen verschwindet ein Teil seiner eigenen Existenz: Das vertraute Land der Kindheit. Dann trifft er Lydia und findet nach Jahren des Alleinseins eine Zukunft, in der Liebe möglich zu sein scheint. Aber Lydia bringt eine Vergangenheit mit, die in beider Leben mit Vehemenz einbricht.
Katharina Hacker, geboren 1967 in Frankfurt am Main, studierte ab 1986 Philosophie, Geschichte und Judaistik an der Universität Freiburg. 1990 wechselte sie an die Hebräische Universität Jerusalem. Seit 1996 lebt sie als freie Autorin in Berlin. 1997 debütierte sie mit dem Buch 'Tel Aviv. Eine Stadterzählung', es folgten die Erzählungen 'Morpheus oder Der Schnabelschuh' (1998) und die Romane 'Der Bademeister' (2000) und 'Eine Art Liebe' (2003). Zuletzt erschienen von ihr der Roman 'Die Habenichtse', für den sie 2006 den Deutschen Buchpreis erhielt, der Gedichtband 'Überlandleitung' (2008), 'Alix, Anton und die anderen' (2009) und 'Die Erdbeeren von Antons Mutter'.
Harriet Köhler
Und dann diese Stille. Roman
Köln 2010 (Kiepenheuer und Witsch), 320 Seiten, 19,95 Euro, ISBN: 978-3-462-04191-0
Wie ist es, wenn man in hohem Alter seine Frau verliert und auf einmal merkt, daß man nie mit ihr geredet hat - zumindest nicht über das, was einem seit sechzig Jahren das Herz zuschnürt? Wie ist es, wenn man als Rentner wieder bei seinem Vater einzieht - und einen Mann pflegt, der einem ein Leben lang fremd geblieben ist? Und wie ist es, wenn man immer sicher war, anders zu sein als die Eltern - und nun, da man zum ersten Mal liebt, erkennen muss, daß man genauso verstockt und unfähig ist wie sie?
Walther sitzt an Grethes Krankenbett und sieht hilflos die letzte Chance verstreichen, ihr alles zu erzählen. Jürgen will seinem Vater zur Seite stehen, aber der wehrt seine Hilfe ab. Dennoch entsteht zwischen den beiden Männern eine Nähe, die neu für sie ist. Als Walther damals aus dem Krieg und der Gefangenschaft kam, war Jürgen bereits zehn, er hat seinen Sohn nicht aufwachsen sehen. Diese Jahre haben sie immer getrennt, Jahre, in denen viel geschehen ist, Erlebnisse, für die es keine Worte gibt. Doch nun wird Walther zum Pflegefall und Jürgen zum Pfleger, und Vater und Sohn entkommen sich nicht mehr. Als dann auch noch Jürgens Sohn Nicki sie besucht, der mit Ruth gerade zum ersten Mal erfährt, wie schön und schwer es ist zu lieben, wird die Mauer des Schweigens rissig und die Vergangenheit blitzt hervor. Alte, bislang nie ausgesprochene Konflikte bahnen sich wütend ihren Weg an die Oberfläche und führen zu einer vorsichtigen und zarten Annäherung.
Nach ihrem hochgelobten Debüt "Ostersonntag" erweist sich Harriet Köhler erneut als feinfühlige und genaue Beobachterin familiärer Bindungen. Mit beeindruckender Sprache und in intensiven Bildern erzählt sie von Trauer und Sehnsucht, von Wut und Liebe, aber auch von der Möglichkeit, zu verstehen und zu verzeihen - und umspannt, fast nebenbei, die Geschichte dreier Generationen, geprägt von den Spätfolgen des Krieges..
Anselm Grün
Leben ist Jetzt. Die Kunst des Älterwerdens
Freiburg 2010 (Herder), 240 Seiten, 17,95 Euro, ISBN: 978-3-451-30238-1
Älter werden wir von alleine. Aber zu wissen, wie man auf gute Weise älter wird, das ist eines der schwierigsten Kapitel der Lebenskunst. Körper und Seele sind wichtig. Aber auch Beziehungen, Sinnfragen, und die Art, wie wir mit unserer Zeit umgehen. Der Blick auf das Alte verschärft nur die Fragen, die eigentlich für das ganze Leben gelten. Leben ist jetzt. Und wir leben ja schließlich nicht, um jung zu bleiben, sondern um alt zu werden.
Pater Anselm Grün, geb. 1945, Dr. der Theologie, trat 1964 in den Benediktinerorden ein. Seit 25 Jahren ist er erfolgreicher "Manager" der Abtei Münsterschwarzach. Neben seiner Tätigkeit als Theologe und Cellerar (Verwalter der Abtei) wirkt er als geistlicher Berater und erteilt Kurse in Meditation, tiefenpsychologischer Auslegung von Träumen, Fasten und Kontemplation.
Anselm Grün
Die hohe Kunst des Älterwerdens.
Münsterschwarzach 2007 (Vier Türme Verlag), 166 Seiten, 16,90 Euro, ISBN: 3-87868-661
Wer wird schon gerne älter? Oft wird das Nachdenken über das Alter verdrängt. Anselm Grün zeigt in seinem neuen Buch, dass das Älterwerden genauso Herausforderungen und Chancen bietet wie jede andere Lebensphase auch. Er ermutigt seine Leserinnen und Leser, mit dem eigenen Alter bewußt umzugehen. Einfühlsam führt er in die Kunst ein, gerade im Alter und durch das Alter hindurch noch mehr zu sich selbst zu finden.
Anselm Grün, geboren 1945, verwaltet die Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Außerdem ist er geistlicher Berater und Autor zahlreicher spiritueller Bücher. 2007 wurde Anselm Grün das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Varda/Ellinor Jensen Hasselmann
Lebenszeit und Ewigkeit. Gespräche über Alter und Sterben
(O. W. Barth), 320 Seiten, ISBN: 3-502-61035-5
Gespräche, die u.a. mit Carl Amery - Ruth-Alice von Bismarck - Elisabeth Furtwängler - Hanns-Dieter Hüsch - Abt Odilo Lechner - Yehudi Menuhin - Imo Moszkowicz - Heinz Zahrnt geführt wurden.
Das Buch ist erhältlich über die Autorin Frau Dr. Varda Hasselmann, Kraillinger Weg 68, 82061 Neuried bei München, da der Verlag O. W. Barth eingegangen ist.
Habe ich mein Leben "richtig" gelebt? Wie hat das Altwerden mich verändert? Bedeutet der Tod das Ende? Oder möglicherweise ein neues Leben? 21 Frauen und Männer - Prominente und Nicht-Prominente - haben ihren einfühlsamen Gesprächspartnerinnen Antworten von beeindruckender Offenheit gegeben. Ein Buch, das Mut macht, sich den Herausforderungen des Altwerdens und der eigenen Endlichkeit zu stellen.
"Die Chancen nutzen, die Zumutungen annehmen, die schönen Stunden auskosten" - das könnte als Fazit unter den einundzwanzig Gesprächen stehen, die die Autorinnen mit Prominenten und Nicht-Prominenten geführt haben. Es wird deutlich, daß die Jahre jenseits der Siebzig keineswegs bloßer Lebensausklang sind, sondern ein durchaus eigenständiger Lebensabschnitt, den man mit all seinen Besonderheiten, seinen Problemen und Glückserfahrungen, annehmen und bejahen sollte - denn "Gottes Termine stehen nicht in unserem Kalender".
"Man sollte das Leben, das man hier gelebt hat, wach und bewußt bis zum Ende leben. Die Menschen, die man liebt und die dabei sind, bewußt verlassen. Das Sterben ist genauso ein Teil des Lebens wie das Feiern und die Geburt, die ja auch nicht schmerzlos ist." (Yehudi Menuhin)
Reimer Gronemeyer
Sterben in Deutschland. Wie wir dem Tod wieder einen Platz in unserem leben einräumen können
Fischer Verlag - 104 Seiten - 19,90 EUR - ISBN: 978-3-1002-8712-0.
Mit der persöhnlichsten Sache eines Menschen, mit dem "Sterben in Deutschland", setzt sich Reimer Gronemeyer in seinem gleichnamigen neuen Buch auseinander. Der Soziologe und Theologe kritisiert dabei nicht nur die zunehmende Ökonomisierung des Sterbens und die wachsende Verdrängung des Themas aus der gesellschaftlichen Diskussion, sondern er spannt den Bogen von der humanen Sterbebegleitun in Hospizen bis hin zur kritischen Frage, der Euthanasie und des selbstbestimmten Sterben.
Botho Strauß
Vom Aufenthalt
Hanser Verlag - 296 Seiten - 19,90 EUR
In seinem neuen Buch strebt Botho Strauß nach Altersklugheit.
Renate Hoffmann
Mit den Augen der Weisheit
Hochbetagte erzählen aus ihrem Leben
Kreuz, Stuttgart - 120 Seiten EUR 17,95
Richard Nelson Bolles
Die besten Jahre
Planen Sie jetzt, wie Sie nach dem Job leben wollen.
Campus Verlag 2008 - 334 Seiten EUR 19,90
Viele Menschen freuen sich darauf, im Ruhestand endlich Zeit für "die wichtigen Dinge" im Leben zu haben - aber wenn es so weit ist, fallen viele in ein schwarzes Loch. Um ihren Traum von einem erfüllten Ruhezustand wahrzumachen, sollten Sie daher frühzeitig anfangen, diesen zu planen.
Dr. Ruth K. Westheimer
Silver Sex
Wie Sie Ihre Liebe lustvoll genießen
Campus Verlag 2008 - 264 Seiten EUR 19,90
"Da in unserer Gesellschaft die Jugend so sehr im Mittelpunkt steht, wird leicht übersehen, daß auch ältere Menschen Sex haben und das sehr wohl genießen. Wir alle haben sexuelle Bedürfnisse, und es gibt keinen Grund, das zu leugnen. Sex hat zahlreiche wohltuende Auswirkungen, und die haben Sie einfach verdient - ganz egal, wie alt Sie sind!" Dr. Ruth
Ursula Richter
Ab Sechzig lebe ich anders, als ihr denkt
Wie wir Frauen ein neues Jahrzehnt entdecken
Pendo-Verlag, 256 Seiten gebunden, ISBN: 978-3-86612-169-0
Ulrike Hermann/Martina Wittneben
Älter werden, Neues wagen
Edition Körber Stiftung, 300 Seiten, ISBN: 978-3-89684-069-1
12 Porträts, die Mut machen, Neues zu wagen und das Abenteuer Leben zu genießen.
Klaus-Peter Hertzsch
Chancen des Alters - Sieben Thesen
Radius-Verlag, 120 Seiten, 12 Euro, ISBN: 978-3-87173-109-9
Niemand weiß, was Altsein bedeutet, ehe er selber alt ist. Der Jenaer Theologe erzählt authentisch vom Altwerden und Altsein. Kaum einer wie er kann Leserinnen und Lesern diese Erfahrung näherbringen.
Elisabeth Moltmann-Wendel
Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf
Radius-Verlag, 160 Seiten, 16 Euro, ISBN: 978-3-87173-103-7
Über die Kunst, das, was einengt, aufzugeben und neue Räume zu betreten. Die Lebenszeit annehmen und gestalten, darin kann Gelingen liegen. Ein Buch der Lebenskunst - nicht nur im Alter.
Pablo Casals
Licht und Schatten auf einem langen Weg. Erinnerungen aufgezeichnet von Ablert E. Kahn
Ffm (Fischer Taschenbuch), 229 Seiten, 9,95 Euro, ISBN: 978-3-596-21421-1
"Dieses Dokument eines dramatischen Lebens liest man, ohne aufhören zu können: mit ungläubigem Staunen, mit Spannung und Bewunderung. Pablo Casals erzählt schlicht und herzlich, humorvoll und dankbar allen gegenüber, die ihm jemals geholfen haben. Der Republikaner im freiwilligen Exil schildert vor allem politische Ereignisse und Aktivitäten. Erstaunlicherweise spricht er kaum über Musik. Und doch glaubt man, dem liebenswerten Menschen und idealistischen Künstler, dem leidenschaftlichen Demokraten und unbeirrbaren Kämpfer für Frieden und soziale Gerechtigkeit nähergekommen zu sein: So unmittelbar teilt sich die natürliche Originalität seines Wesens dem Leser mit." Hamburger Abendblatt. Pablo Casals größte Hoffnung hat sich nicht erfüllt: das Ende der Diktatur und die Wiederherstellung der Demokratie in Spanien zu erleben.
Viktor E. Frankl
...trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager
München 2005 (dtv), 208 Seiten, 7,50 Euro, ISBN: 3-423-30142-2
Der 1945 niedergelegte Bericht "Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager" und die 1946 geschriebene dramatische Skizze "Synchronisation in Birkenwald", die in diesem Band zusammengefaßt sind, wollen nicht Mitleid erregen oder Anklage erheben. Noch weniger geht es um die Situation des Grauens. Worauf es dem Neurologen Frankl vor allem ankommt, ist, zu beschreiben, durch welche Phasen der Entmenschlichung die KZ-Häftlinge gehen mußten und wie es doch einigen von ihnen möglich war, innerlich zu vollbringen, was das "Buchenwald-Lied" forderte: "... trotzdem Ja zum Leben sagen."
Weitere Literatur in den Rubriken:
© 2003-2008 by Dr. Dietmar H?hne - Mail: info@aging-alive.de
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Warum brauchen die Menschen, die an den Fronten des Lebens arbeiten, die ernährenden Kräfte der Frömmigkeit? Meine erste Antwort: daß sie die richtige Lesart des Evangeliums lernen. Wie lernen sie, daß die Armen seine ersten Adressaten sind? Es gibt in der Theologie so viel Rhetorik ohne Erkenntnis, und es ist nicht selbstverständlich, die Augen Christi in den Augen des sterbenden Kinde, der verwirrten Frau und des an seiner Krankheit leidenden Mannes zu lesen. mehr ›
Herve Juvins Essay "L'avènement du corps" zur Körperpolitik der Zukunft verkündet den Anbruch einer Zeit, in der der menschliche Körper begonnen hat, alle anderen Wertmaßstäbe des Westens auszuhöhlen und so die Lebenserfahrung der heute lebenden Menschen von der aller vorangegangenen Generationen und der der restlichen Welt abzutrennen. mehr ›