Gesundheit im Alter



Integrative Medizin? - Über die Vereinigung von Hochschulmedizin und Erfahrungsheilkunde

In Literatur und Internet kann man heute mehr und mehr Bemühungen um eine komplementäre Vereinigung von Hochschulmedizin und Erfahrungsheilkunde (Homöopathie und Naturheilkunde) im Sinne einer Integrativen Medizin feststellen. Diese Bestrebungen sind für sich erfreulich. Doch was ist darunter zu verstehen? - Von Harald Zycha
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Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle

Der Begriff "Gesundheit" entzieht sich - wenn man einmal von der platten Floskel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Zustand vollständigen Wohlbefindens absieht - weitgehend einer Definition. Schon die Frage nach ihr kann sie beeinträchtigen oder zerstören, wie dies für ähnlich sensible Gebilde wie Vertrauen, Liebe, Gnade, aber auch zum Beispiel für den Schlaf oder die Sättigung gilt. Man kann unendlich viel für seine Gesundheit tun; das hat aber nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem Maß man sich als gesund empfindet - und Letzteres zählt. - Von Klaus Dörner
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Geriatrie ist eine Herkulesaufgabe für Mensch und Gesellschaft

Mediziner arbeiten mit Hochdruck daran, Selbstständigkeit und Lebensqualität der alten Patienten zu verbessern. Ärzte aus Schleswig-Holstein sind beteiligt.  mehr ›

Anti-Aging-Medizin - Hoffnung oder Humbug?

Altern ist der wichtigste Risikofaktor für die hauptsächlichen Zivilisationskrankheiten. Die Anti-Aging-Medizin versucht, die dem Alterungsprozeß zugrunde liegenden Mechanismen zu analysieren und daraus entsprechende Therapieoptionen abzuleiten. Während über die Pathophysiologie des Alterungsprozesses gut gesicherte Erkenntnisse vorliegen, gibt es zur Zeit noch keine interventionelle Maßnahme, für die eine Lebensverlängerung beim Menschen belegt werden konnte.  mehr ›

"Alter ist nicht nur ein Ressourcenverlust"

Von Elisabeth Steinhagen-Thiessen. Die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Klinisch-Geriatrischer Einrichtungen setzt sich für ein positives Altersbild und eine Stärkung der Geriatrie...  mehr ›

Bestmögliche Versorgung

Der Ständige Ausschuß der Europäischen Ärzte und die Gesellschaft für Sozialen Fortschritt fordern optimale Versorgung der älteren Bevölkerung. Die Generalversammlung des Ständigen Ausschusses der...  mehr ›

Wenn der Lebensabend zur Qual wird 

Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Nach Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wird sich ihre Zahl bis 2005 verdoppeln. In immer mehr Fällen...  mehr ›

Gesundheit im Alter kostet

Gerontologe Prof. Kruse plädiert für längere Lebensarbeitszeit und mehr Prävention. "Alt werden ist nichts für Schwächlinge", soll die amerikanische Schauspielerin Bette Davis vor Jahren behauptet...  mehr ›

Anti-Aging-Mittel machen älter

Beunruhigende Studienergebnisse. Von B. Schwedhelm. Erst kommen die Falten und graue Haare, irgendwann folgen die lästigen Altersbeschwerden. Für viele Menschen stellt das Älterwerden offenbar eine...  mehr ›

Alt, krank, einsam?

Die Ängste der Deutschen vorm Altwerden. "Älter werden ist die einzige Möglichkeit, länger zu leben" weiß ein deutsches Sprichwort. Seit vor einigen Jahren der Begriff Jugendwahn auftauchte, scheint...  mehr ›



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Aktuelle News




Ändert sich unser Bild vom Alter?


Am 28. Mai 2011 gab es im DLF Freitagvormittags im Rahmen der Sendereihe "Lebenszeit" eine sehr interessante Sendung zum Thema: "Perspektiven- ändert sich unser Bild vom Alter?", an der u.a. auch Joachim Fuchsberger teilnahm. Anlaß für diese Sendung war der Foto- und Filmwettbewerb "Was heißt schon alt" des Bundesfamilienministeriums. Denn Bilder - so heißt es auch im sechsten Altenbericht der Bundesregierung - haben großen Einfluß auf die Verwirklichung von Entwicklungsmöglichkeiten und auch auf den Umgang mit Grenzen. Unser Bild vom Alter ist nicht festgelegt, es ist eine soziale Vereinbarung, die sich abhängig von historischen und kulturellen Rahmenbedingungen verändert.

Was sagen nun die Bilder, die wir uns heute vom Alter und vom Altern machen über uns und unsere Gesellschaft aus? Stimmen sie mit der Wirklichkeit überein? Wie hat sich das Bild vom Alter verändert? Wie sehen sich Menschen, die heute alt sind und wie werden sie im Unterschied dazu von ihrer Umgebung gesehen? Welches Bild von sich entwickeln Jüngere, wenn sie an sich selbst als alte Menschen denken und was tun sie, um dieses Bild von sich zu realisieren?

Download der Sendung: Lebenszeit: Neue Bilder vom Alter- neue Perspektiven?


Zu den Ergebnissen des Wettbewerbs: "Was heißt schon alt?"


Zum PDF-Download des 6. Altenberichts der Bundesregierung


Zum in der Sendung angesprochenen Altensportler-Dokumentarfilm: "Herbstlaub" - Wettlauf gegen das Alter


Zu Joachim Fuchsbergers Buchveröffentlichung: "Alt werden ist nichts für Feiglinge"


Zum von Joachim Fuchsberger angesprochenen Fernsehfilm: "Die Spätzünder"



Generation Grau


Viele Rentner, zu wenige Kinder, noch weniger Enkel, stagnierende Wirtschaft... Aus solcher Zwischenbilanz eine unabwendbar trostlose Zukunft in einem vergreisenden Land abzuleiten, ist falsch. Die "Neuen Alten" haben ein unschätzbares Kapital: Zeit. Und Lust, sie sinnvoll zu nutzen: Um Neues zu lernen. Um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Um sich sozial zu engagieren - zum Wohle der Jungen. Generation Grau

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