Sterben und Tod



Reimer Gronemeyer
Sterben in Deutschland. Wie wir dem Tod wieder einen Platz in unserem Leben einräumen können

Frankfurt am Main 2007 (S. Fischer), 304 Seiten, 19,90 Euro, ISBN: 3100287126

Lange Zeit war der Tod ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens. Er hatte seinen Ort inmitten der Familie, inmitten unserer Gesellschaft. Noch heute wünschen sich 80 Prozent der Deutschen, zu Hause zu sterben, doch die Wirklichkeit sieht anders aus, denn tatsächlich sterben 80 Prozent in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Mit der persöhnlichsten Sache eines Menschen, mit dem "Sterben in Deutschland", setzt sich Reimer Gronemeyer in seinem Buch auseinander. Der Soziologe und Theologe kritisiert dabei nicht nur die zunehmende Ökonomisierung des Sterbens und die wachsende Verdrängung des Themas aus der gesellschaftlichen Diskussion, sondern er spannt den Bogen von der humanen Sterbebegleitung in Hospizen bis hin zur kritischen Frage, der Euthanasie und des selbstbestimmten Sterben.
Der Autor Reimer Gronemeyer, geboren 1939, studierte Theologie in Hamburg, Heidelberg und Edinburgh, Promotion zu den Paulusbriefen; lutherischer Pfarrer in Hamburg. Studium der Soziologie, Promotion zu Fragen der Demokratisierung in Institutionen. Seit 1975 ist Gronemeyer Professor für Soziologie an der Universität Gießen.

Varda Hasselmann/Ellinor Jensen
Lebenszeit und Ewigkeit. Gespräche über Alter und Sterben

(O. W. Barth), 320 Seiten, ISBN: 3-502-61035-5

Gespräche, die u.a. mit Carl Amery - Ruth-Alice von Bismarck - Elisabeth Furtwängler - Hanns-Dieter Hüsch - Abt Odilo Lechner - Yehudi Menuhin - Imo Moszkowicz - Heinz Zahrnt geführt wurden.
Das Buch ist erhältlich über die Autorin Frau Dr. Varda Hasselmann, Kraillinger Weg 68, 82061 Neuried bei München, da der Verlag O. W. Barth eingegangen ist. Habe ich mein Leben "richtig" gelebt? Wie hat das Altwerden mich verändert? Bedeutet der Tod das Ende? Oder möglicherweise ein neues Leben? 21 Frauen und Männer - Prominente und Nicht-Prominente - haben ihren einfühlsamen Gesprächspartnerinnen Antworten von beeindruckender Offenheit gegeben. Ein Buch, das Mut macht, sich den Herausforderungen des Altwerdens und der eigenen Endlichkeit zu stellen.
"Die Chancen nutzen, die Zumutungen annehmen, die schönen Stunden auskosten" - das könnte als Fazit unter den einundzwanzig Gesprächen stehen, die die Autorinnen mit Prominenten und Nicht-Prominenten geführt haben. Es wird deutlich, daß die Jahre jenseits der Siebzig keineswegs bloßer Lebensausklang sind, sondern ein durchaus eigenständiger Lebensabschnitt, den man mit all seinen Besonderheiten, seinen Problemen und Glückserfahrungen, annehmen und bejahen sollte - denn "Gottes Termine stehen nicht in unserem Kalender". "Man sollte das Leben, das man hier gelebt hat, wach und bewußt bis zum Ende leben. Die Menschen, die man liebt und die dabei sind, bewußt verlassen. Das Sterben ist genauso ein Teil des Lebens wie das Feiern und die Geburt, die ja auch nicht schmerzlos ist." (Yehudi Menuhin)

Henriette Kaiser
Schlußakkord. Die letzten Monate mit Katja

Wien 2006 (Zsolnay und Deuticke), 272 Seiten, 19,9 Euro, ISBN: 978-3-552-06028-9

Niemand denkt gern ans Sterben. Auch Katja und Henriette nicht. Aber sie müssen: Katja hat Krebs und liegt im Sterben. Sie ist 37. In den letzten Monaten besucht Henriette Katja fast täglich und versucht, ihrer Freundin auf dem Weg in den Tod beizustehen. Erst nach dem Tod von Katja wird Henriette bewußt, was für eine ungeheuerliche Reise sie selbst, als Begleiterin, erlebt hat. Und diese Reise schildert sie hier, mit allen Ratlosigkeiten, aber auch den tief erlebten Erfahrungen: für das eigene Leben und für das Verständnis, daß erst im Schlussakkord das Leben vollendet ist.
Die Autorin Henriette Kaiser, 1961 in München geboren, studierte nach einer Gesangsausbildung Germanistik, assistierte bei Bühne und Film und absolvierte 1997 die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Sie arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin in fiktiven und dokumentarischen Film- und TV-Formaten. Als Autorin veröffentlichte sie 2006 das Buch Schlußakkord (Deuticke Verlag).

Ivan Noble
Wie ein Loch im Kopf. Mein Tumortagebuch

München 2006 (Kabel/Piper), 192 Seiten, 16,90 Euro, ISBN: 978-3-8225-0674-5

Übersetzt von Juliane Gräbener-Müller
Im August 2002 wurde Ivan Nobles Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Von einem Tag auf den anderen war er nicht mehr der Wissenschaftsjournalist der BBC-Website in London, der glückliche 35jährige, der sich auf die Geburt seines ersten Kindes freute, sondern ein todkranker Mann mit einem aggressiven Hirntumor. Sein Online-Tagebuch gehört zu den meistgelesenen im Internet. Hunderttausende verfolgten den beeindruckenden Überlebenskampf eines Mannes, der sich nie hat unterkriegen lassen. Noble gelingt das Unmögliche: sich trotz aller Verzweiflung nie der Angst hinzugeben und immer das vor Augen zu haben, was wirklich zählt: die Hochzeit mit seiner Freundin, die Geburt seiner beiden Kinder und eine Million kleiner Dinge. Indem Noble sie mit seinem einzigartigen schwarzen Humor beschreibt, lehrt er uns den Wert der eigenen Existenz.

Stephen Schoen
Die Nähe zum Tod macht großzügig. Ein Therapeut als Helfer im Hospiz

Wuppertal 2006 (Peter Hammer), 96 Seiten, 12,90 Euro, ISBN: 978-3-7795-0053-7

Herausgeber: Erhard Doubrawa, übersetzt von Ludger Firneburg.
David, 76 Jahre, Psychotherapeut, hadert mit dem Altwerden: Er bemerkt seine zunehmende Vergeßlichkeit. Er entscheidet sich, als ehrenamtlicher Helfer in einem Zen-Hospitz mitzuarbeiten, um sich mit den Themen Vergänglichkeit und Tod auseinanderzusetzen. Hier lernt er, auf welch unterschiedliche Weisen Menschen dem Tod nahe sind. Manche stellen sich dem Tod in Ruhe und Bewusstheit, andere lenken sich ab durch Fernsehen, Gesellschaftsspiele, scheinbare belanglose Gespräche. Letzteren begegnet er zunächst mit Verachtung. Doch im Laufe der Zeit erfährt er, daß die Nähe zum Tod großzügig macht: die Sterbenden, die Begleiter und nicht zuletzt auch ihn selbst.
Der Autor Stephen Schoen ist ein renommierter amerikanische Psychiater und Gestalttherapeut.

Oliver Tolmein
Keiner stirbt für sich allein. Sterbehilfe, Pflegenotstand und das Recht auf Selbstbestimmung

Gütersloh 2006 (C. Bertelsmann), 256 Seiten, 14,95 Euro, ISBN: 978-3-570-00897-3

Lebenshilfe ist Sterbehilfe. Nur wer in Würde lebt, kann in Würde sterben. Die hochemotionale Diskussion um Sterbehilfe ist viel zu oft nur ein Plädoyer für den schnellen Tod. Mit dieser provokanten These weist Oliver Tolmein der Debatte um ein selbstbestimmtes Sterben eine neue Richtung: Ein würdevoller Tod ist nur möglich, wenn die Verhältnisse im Leben würdevoll sind. Das gilt besonders für die letzten Monate und Wochen, die einem Schwerkranken bleiben. Tolmein erläutert den Zusammenhang zwischen mangelhafter Schmerztherapie, der Versorgungslage in Alten- und Pflegeheimen und würdevollem Sterben.
Der Autor Oliver Tolmein arbeitete als Redakteur für die taz und 'konkret' und ist heute unter anderem für den WDR, den Deutschlandfunk, 3sat und die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig. Als Jurist promovierte er am Institut für Kriminalwissenschaften der Universität Hamburg und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Gebiet des internationalen Strafrechts. Er erhielt von der Vereinigung "Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung" den IPPN-Medienpreis "Medizin und Gewissen".

Verena Kast
Zeit der Trauer.

Freiburg 2009 (Kreuz), 96 Seiten, 5,95 Euro, ISBN: 978-3-7831-2750-8

Auszüge aus dem Klassiker "Trauern" von Verena Kast über die psychischen Phasen der Trauer wurden hier auf 96 Seiten zusammengefaßt. Trauernde bezeugen immer wieder, daß gerade dieses Buch wesentlich dazu beigetragen hat, sich im Chaos ihrer Gefühle zurechtzufinden, und ihnen eine Perspektive gezeigt hat, wie sie den Verlust des geliebten Menschen schließlich überwinden können - so, daß sie sich wieder als ein ganzer Mensch fühlen.
Die Autorin Verena Kast, geb. 1943 in Wolfhalden (Schweiz), Studium der Fächer Psychologie, Philosophie und Deutsche Literatur an der Universität Zürich. Promoviert hat sie zum Thema "Kreativität in der Psychologie von C. G. Jung", habilitiert über "Die Bedeutung der Trauer im therapeutischen Prozess". Kast ist Dozentin am C.G.-Jung-Institut in Zürich, Professorin an der Universität Zürich und Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie. Sie lebt in St. Gallen in der Schweiz.

Clive S. Lewis
Über die Trauer

Mannheim 2006 (Patmos), 80 Seiten, 9,90 Euro, ISBN: 9783491713024

Der Trauerprozeß ist für den Menschen, der ihn durchsteht, ein einsamer Prozeß. Die Schrift von Clive S. Lewis (1898-1963), die unter dem Eindruck des Todes seiner Frau entstand, zählt zu den literarischen Klassikern der Trauerarbeit. Offen schildert Lewis seine Erfahrungen mit falschen Vertröstungen und hilfreichem Trost. Seine aufmerksamen Reflexionen bringen auf den Begriff, was Trauernde empfinden. Die behutsamen Annäherungen an erlittenen Verlust schenken Trauernden Trost. Dieser Klassiker der Trauerarbeit mit seinen sensiblen Gedanken zu Schmerz und Verlust, Tod und Hoffnung ist ein aufrichtiger Begleiter in den schweren Stunden der Trauer.
Clive Staples Lewis (1898-1963) lehrte als Professor für Englische Literatur des Mittelalters und der Renaissance in Oxford und Cambridge. Neben seinen literarischen Werken ("Chroniken von Narnia"), verschafften ihm auch seine poetisch-religiösen Schriften Weltruhm.

Renate Greinert
Unverzehrt sterben. Konfliktfall Organspende
Kösel Verlag - 224 Seiten - 17,95 EUR - ISBN: 978-3-466-36779-5.
Die Organspende wird überall als Akt der Nächstenliebe gepriesen, doch selten wird darüber gesprochen. was das für dem sterbenden Spender und seine Angehörigen bedeutet. In diesem Buch erzählt die Mutter eines Organspenders von ihren erschütternden Erfahrungen mit der TRansplantationsmedizin und ihrem Kampf um Aufklärung der Öffentlichkeit.

Gabriel Looser
Was in uns nicht stirbt. Erfahrungen der Unsterblichkeit
Kösel Verlag - 256 Seiten - 17,95 EUR - ISBN: 978-3-466-36791-7.
Dieses Buch leitet dazu an, unseren unsterblichen göttlichen Kern zu entdecken - in der eigenen Seele, in Mitmenschen, in Sterbenden. Ob es um Organtransplantation, Abtreibung oder aktive Sterbehilfe geht - wer sensibel ist für das Unsterbliche im Menschen, wird mit Leben und Tod anders umgehen. Mit eindrucksvollen Beispielen aus der Praxis.

Judith Herrmann
Alice
Fischer 2009 - 189 S. - 18,95 Euro
Fünf sterbende, bzw. tote Männer geben den Kapiteln ihren Namen. Der Tod, das Sterben ist Herrmanns Motiv, und, an einem Thema von solcher Wucht gemessen, wird dieser Stil jeweils unterschiedlich bewertet, als benwundernswerter Gleichmut oder emotionslose Ungerührtheit.

Tod einer Untröstlichen
Carl Hanser Verlag 2008, 160 Seiten, 17,90 Euro
Die letzten Tage der Susan Sontag; aus dem Englischen von Reinhard Kaiser

Ägyptisches Totenbuch
München 1998 (Scherz), 316 Seiten, 12,80 Euro, ISBN: 3-502-19385-1
Übersetzt und kommentiert von Gregoire Kolpaktchy. Jahrtausende hindurch sammelten die ägyptischen Priester, durch Offenbarungen und Visionen belehrt, ein tiefes Wissen über die Unterweltfahrt und das Totengericht der Seele und fassten diese in dem berühmten und geheimnisvollen «Ägyptischen Totenbuch» zusammen.

Dianne Ärcangel/Raymond A. Moody
Leben nach dem Tod. Trauer annehmen, Verlust überwinden
2003 (rororo Taschenbücher), 12,00 Euro, ISBN: 3-499-61584-3
Deutsch von Thorsten Schmidt.

Elisabeth Albrecht u. a.
Hospizpraxis. Ein Leitfaden für Menschen, die Sterbenden helfen wollen
4. Aufl. 2002 (Herder), 8,90 Euro

Ernst Ankermann
Sterben zulassen. Selbstbestimmung und ärztliche Hilfe am Ende des Lebens
2004 (Reinhardt), 190 Seiten, 14,90 Euro
Das Recht auf den eigenen Tod - die Problemlage zu Patientenverfügung und Sterbehilfe wird kritisch erläutert. Mit Adressen für weiterführende Hilfe.

Dianne Ärcangel/Raymond A. Moody
Leben nach dem Tod. Trauer annehmen, Verlust überwinden
2003 (rororo Taschenbücher) 12,00 Euro, ISBN: 3-499-61584-3
Deutsch von Thorsten Schmidt.

Marianne Arndt
Pflege bei Sterbenden. Den Tod leben dürfen: Vom christlichen Anspruch der Krankenpflege
2002 (Schlütersche), 94 Seiten, 13,90 Euro
Das Buch versteht sich als Materialsammlung für den Unterricht bzgl. der Pflege Sterbender und Grundpositionen pflegerischen Handelns.

C. Bausewein/S. Roller u. a.
Leitfaden Palliativmedizin
2. Aufl. 2003 (U&F), 740 Seiten, 41,00 Euro
Im Mittelpunkt steht die Sorge um schwer kranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen unter medizinischen, psychischen, sozialen und spirituellen Aspekten.

H. Böke/G. Schwikart (Hrsg.)
Wenn Sterbebegleitung an ihre Grenzen kommt. Motivation - Schutzräume - Problemfelder
2002 (Gütersloher), 156 Seiten, 16,95 Euro

Hubert Böke
Kranke und Sterbende begleiten. Psalmen, Gebete, Gedichte und Geschichten
2004 (Gütersloher), 160 Seiten, 14,95 Euro
Das Buch soll beim Umgang mit Tod und Trauer helfen, die eigene Trostlosigkeit, Angst und Not hinauszutragen, aber auch den im Hospizbereich Arbeitenden eine Stütze und Anregung zu weiteren Gesprächen mit Betroffenen sein.

Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e.V./Deutscher Caritasverband e.V. u. a. (Hrsg.)
SORGSAM. Qualitätshandbuch für stationäre Hospize
2004 (Hospiz-Verlag) 68,50 Euro
Dieses Hospiz-QualitätshandBuch dient der Sicherung der von den stationären Hospizen in das Gesundheitssystem eingebrachten Leistungsstandards in der Versorgung und Begleitung vqn Menschen in der letzten Lebensphase. Es bietet alle aktuell in der Einrichtung und Betreibung von stationären Hospizen benötigten Prozessdaten, Flussdiagramme, Checklisten, Mustertexte, gesetzliche Bestimmungen und Rahmenvereinbarungen. Mit CD-ROM.

Werner Burgheim
Qualifizierte Begleitung von Sterbenden und Trauernden. Medizinische, rechtliche, psycho-sozi-ale und spirituelle Hilfestellung
2004 (Forum), 1200 Seiten, 49,00 Euro
Die in diesem Ringbuchordner gesammelten Materialien verleihen mehr Kompetenz in der Gesprächsführung und in der psycho-sozialen Begleitung, bieten praktische Beispiele und viele andere nützliche Arbeitshilfen sowie persönliche Erfahrungsberichte. Hinzu kommen Materialien über das aktuelle BGB-Urteil und die neuen Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung.

Chögyam Trungpa/Francesca Fremantle (Hrsg.)
Das Totenbuch der Tibeter
München (Diederichs)
Übersetzt und kommentiert Von Gregoire Kolpaktchy. Das Totenbuch der Tibeter - eines der großen Weisheitsbücher der Menschheit - neu herausgegeben von einem führenden tibetischen Meditationsmeister. Nicht mehr als Thema akademischer Studien wird hier Buddhismus begriffen, sondern als lebendige Tradition, die auch im Westen Wurzeln schlägt. So orientiert sich diese vollständige Neuübersetzung an der praktischen Anwendung des Textes. In seinem Kommentar zeigt Trungpa, daß die Vision des Totenbuches nicht nur "psychedelische" Erfahrungen nach dem Tode sind. Das Buch ist ein Führer durch Erfahrungsdimensionen, denen der Leser in persönlichen Krisen und Zeiten der Bewußtwerdung immer wieder begegnet.Chögyam Trungpa, 1939 in Tibet geboren, ist ein Meditationsmeister der Kagyü und Nyingma Linien des Tibetischen Buddhismus. Er ist zehntes religiöses Oberhaupt und höchster Abt der Surmang Klöster. Im Alter von 20 Jahren durch den Einfall der Chinesen zur Flucht nach Indien gezwungen, errichtete er 1967 das tibetische Samye-Ling-Zentrum in Schottland. Heute leitet er die buddhistische Universität "Naropa Institute" in Nordamerika. Francesca Fremantle promovierte in Sanskrit an derUniversity of London und studierte am Government Sanskrit College in Indien. Seit vielen Jahren ist sie Schülerin von Chögyam Trungpa.

Sigrid Daneke
Angehörigenarbeit
2005 (U&F), 264 Seiten, 19,95 Euro
Für Mitarbeiter, die in eine systematische Familtenarbeit einsteigen wollen.

Ram Dass
Die Reise geht weiter. Den Kreislauf von Leben und Tod annehmen
Goldmann, 2001

Christoph Drolshagen (Hrsg.)
Lexikon Hospiz
2003 (Gütersloher), 192 Seiten, 17,95 Euro
Das Buch bietet die wichtigsten Informationen über alle Bereiche der Hospizarbeit, Palliativpflege und -medizin, verfaßt von Autorinnen unterschiedlicher Berufe.

M. Ewers/D. Schaeffer (Hrsg.)
Am Ende des Lebens. Versorgung und Pflege von Menschen in der letzten Lebensphase
2005 (Huber), 200 Seiten, 29,95 Euro
Die End-of-Life-Care stellt moderne Gesundheitssysteme vor eine wachsende Herausforderung. Vielerorts haben die Leitgedanken der Hospiz- und Palliativbewegung schon Einzug in die etablierten Strukturen gehalten.

Klaus Feldmann
Tod und Gesellschaft. Soziale Thanatologie im Überblick
2004 (VS), 309 Seiten, 32,90 Euro
In dem Buch wird die Bedeutung des Todes in unserer Gesellschaft hinterfragt. Aufgezeigt werden unterschiedliche Aspekte von Selbstmord bis Bestattungswesen, von der Kulturgeschichte des Todes bis zu den unterschiedlichen wissenschaftlichen Zugangsweisen zum Tod.

Bettina Gerken/Claudia Prüß
Trauerbewältigung in der Altenpflege. Erkennen - Erfahren - Handeln
2. Aufl. 2001 (Sehlütersche), 136 Seiten, 14,90 Euro
Die Autorinnen berichten anhand von Selbsterfahrungen, Fallbeispielen und konkreten Fragestellungen von der Auseinandersetzung mit Abschied, Schmerz und Trauer und zeigen, wie der Trauerprozess sinnvoll in die alltägliche Arbeit eingebunden werden kann.

Uwe Gerstenkorn
Hospizarbeit in Deutschland. Lebenswissen im Angesicht des Todes
2004 (Kohlhammer), 352 Seiten, 30,00 Euro
Der Autor hat im Rahmen einer Feldforschung Interviews mit Mitarbeiterinnen in verschiedenen Hospizen geführt. Es wird eine Theoriebildung vorgestellt, die den Professionalisierungsprozess in der Hospizarbeit mit Hilfe von theologischen und soziologischen Zugängen beschreibt.

Eva Gösken
Die Hüterin der Verwandlungen. Über das Schöpferische in der Trauer
2003 (Athena), 175 Seiten, 15,50 Euro
Die Autorin verbindet Erfahrungen aus der praktischen Trauerbegleitung mit der theoretischen Reflexion der Trauer.

Friedrich W. Graf (Hrsg.)
Der Tod im Leben. Ein Symposium
2004 (Piper), 352 Seiten, 12,90 Euro
Hier nehmen internationale renommierte Wissenschaftler der verschiedenen Disziplinen Stellung zum Tod im Leben. Von der Erkenntnis der Biologie, dass es ohne Tod kein Leben gäbe, über den Tod im Film bis zur existenziellen Angst vor dem Sterben.

Heinz Grill
Die Seelsorge für die Verstorbenen
2. Aufl. 2005 (Lammers-Koll), 195 Seiten, 14,80 Euro
Der erste Teil des Buches beschreibt der Weg und das Erleben der Seele nach dem Tod. Der zweite Teil gibt einen faszinierenden Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten einer praktischen seelsorgerlichen Hilfe für die Verstorbenen.

Sabine Grimkowski
Was von mir übrig bleibt. Bestattungen heute - was möglich und was noch nicht möglich ist
2004 (Scherz), 175 Seiten, 15,90 Euro
Dieses Buch zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, den Abschied von dieser Welt auf eine ganz eigene Art zu vollziehen und welche Formen der Bestattung in Deutschland und in den angrenzenden Ländern erlaubt und/oder verboten sind.

R. Gronemeyer/M. Fink u. a.
Helfen am Ende des Lebens. Hospizarbeit und Palliative Care in Europa
2004 (Hospiz), 331 Seiten, 23,50 Euro
Hier wurden Inhalte, Standards und Entwicklungen der Hospiz- und Palliativarbeit in 16 europäischen Ländern erforscht und aufgearbeitet. Die Ergebnisse sind eine Fundgrube für alle diejenigen, die - wissenschaftlich oder einrichtungspraktisch orientiert - nach Anregungen suchen, die hospizlich-palli-ative Kompetenz und die Hilfe am Ende des Lebens kreativ - für sich und andere - weiterzuentwickeln.

Birgit Heller (Hrsg.)
Aller Einkehr ist Tod. Interreligiöse Zugänge zu Sterben, Tod und Trauer
2003 (Lambertus), 210 Seiten, 16,00 Euro

P. Heusser/B. Riggenbach
Sterbebegleitung - Sterbehilfe - Euthanasie
2003 (Haupt), 190 Seiten, 29,90 Euro

Wolfgang (Hrsg.) Holzschuh
Geschwister-Trauer. Erfahrungen und Hilfen aus verschiedenen Praxisfeldern
2000 (Pustet), 216 Seiten, 14,90 Euro

Verena Kast
Trauern. Phasen und Chancen des psychischen Prozesses

Freiburg 2010 (Kreuz), 174 Seiten, 16,9 Euro, ISBN: 978-3-7831-2177-3

Verena Kast schildert sehr eindrücklich das Gefühlschaos, daß sich nach dem Verlust eines geliebten Menschen einstellt. Lebensnah wird das Buch durch Schilderungen von Situationen von Betroffenen, die sich bei ihr in Therapie befanden. Sie weißt in dem Buch darauf hin, wo und wie der Trauerprozeß stecken bleiben kann und welchen körperlichen und/oder psychischen "Nebenausgang" es dann nehmen kann. Ein gutes Buch - auch wenn man der Tiefenpsychologie vorbehaltlich gegenübersteht. Die Autorin Verena Kast, geb. 1943 in Wolfhalden (Schweiz), Studium der Fächer Psychologie, Philosophie und Deutsche Literatur an der Universität Zürich. Promoviert hat sie zum Thema "Kreativität in der Psychologie von C. G. Jung", habilitiert über "Die Bedeutung der Trauer im therapeutischen Prozess". Kast ist Dozentin am C.G.-Jung-Institut in Zürich, Professorin an der Universität Zürich und Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie. Sie lebt in St. Gallen in der Schweiz.

David Kessler/Elisabeth Kübler-Ross
Geborgen im Leben. Wege zu einem erfüllten Dasein
2001 (Kreuz Verlag), 253 Seiten, 22,90 Euro, ISBN: 3-7831-2016-0
Aus dem Amerikanischen von Susanne Schaup

St. Kostrzewa/M. Kutzner
Was wir noch tun können! Basale Stimulation in der Sterbebegleitung
2. Aufl. 2004 (Huber), 155 Seiten, 24,95 Euro
Basale Stimulation als nonverbale Kommunikation mit Sterbenden - eine faszinierende Übertragung und Anwendung dieses Konzeptes in der Palliativpflege.

Elisabeth Kübler-Ross
Was können wir noch tun? Antworten auf Fragen nach Sterben und Tod
2003 (Knaur Taschenbücher), 205 Seiten, 8,90 Euro, ISBN: 3-426-87202-1

Elisabeth Kübler-Ross
In Liebe leben. Wege zu einem erfüllten Dasein
2002 (Silberschnur-Verlag) 64 Seiten, 9,90 Euro, ISBN: 3-89845-024-4

Elisabeth Kübler-Ross
Interviews mit Sterbenden. Wege zu einem erfüllten Dasein
2001 (DROEMER KNAUR), 364 Seiten, 9,90 Euro, ISBN: 3-426-87071-1
Aus dem Amerikanischen von Ulla Leippe

Elisabeth Kübler-Ross
Jedes Ende ist ein strahlender Beginn
(Silberschnur-Verlag), 364 Seiten, 13,90 Euro, ISBN: 3-923781-66-0
Hrsg. von Gottfried Siebel,

Elisabeth Kübler-Ross
Leben bis wir Abschied nehmen
2001 (Gütersloher Taschenbücher Nr. 955), 174 Seiten, 9,90 Euro, ISBN: 3-579-00955-9
Mit einem Beitrag von Paul Becke. Aus dem Amerikanischen von Christa Reich.

Elisabeth Kübler-Ross
Verstehen, was Sterbende sagen wollen. Einführung in ihre symbolische Sprache
2000 (Knaur), 208 Seiten, 8,90 Euro, ISBN: 3-426-87015-0

Elisabeth Kübler-Ross
Befreiung aus der Angst. Berichte aus den Workshops 'Leben, Tod und Übergang'
(Knaur Taschenbücher Nr. 7745), 207 Seiten, 9,90 Euro, ISBN: 3-426-77459-3
Aus dem Amerikanischen von Susanne Schaup. 50 Fotos von Mal Warshaw.

Elisabeth Kübler-Ross
Erfülltes Leben - würdiges Sterben
3. Aufl. 2004 (Gütersloher Taschenbücher Nr. 990), 156 Seiten, 12,95 Euro
Hrsg. von Göran Grip. Aus dem Amerikan. von Sieglinde Denzel und Susanne Naumann. Elisabeth Kübler-Ross zeigt in den Beiträgen dieses Buches, daß der Tod lebenswichtig ist. Anhand von Fallbeispielen führt sie vor Augen, daß sich - angesichts des Todes und der Endlichkeit dieses schnell dahingelebten Lebens - für jeden die wesentliche Frage stellt: Habe ich erfüllt gelebt? Dann kann ich würdig sterben.

Elisabeth Kübler-Ross
Sterben lernen, Leben lernen. Fragen und Antworten
1999 (Silberschnur-Verlag), 62 Seiten, 13,90 Euro, ISBN: 3-923781-80-6
Hrsg. von Ingo Hermann

B. Lakotta/W. Schels
Noch mal leben vor dem Tod. Wenn Menschen sterben
2004 (DVA), 223 Seiten, 39,90 Euro
25 Geschichten von Menschen, die unheilbar krank sind, die davon erzählen wie es ist, dem Tod sehr nahe zu sein und Abschied vom Leben nehmen zu müssen. Eindrucksvolle Porträts, aufgenommen kurze Zeit vor und unmittelbar nach dem Tod, begleiten sie. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Fotobuchpreis 2004.

U. Lilie/Zwierlein, E. (Hrsg.)
Handbuch Integrierte Sterbebegleitung
2004 (Gütersloher), 374 Seiten, 29,95 Euro
Das Handbuch bietet mit Fachdarstellungen zu allen relevanten Aspekten der Sterbebegleitung, unter anderem aus den Fachgebieten Pflege, Begleitung, Medizin, Recht, Seelsorge, verständliche und anschauliche Hilfen für die Umsetzung in anderen Institutionen.

Ch. Lütgen/J. Landwehr
Wenn nichts mehr geht. Wege durch die Trauer
2004, (Gütersloher), 93 Seiten, 8,50 Euro
Das Buch bietet Antworten und Ausblicke darauf, wo und in welcher Form etwas Neues erwachsen kann, wie die Trauer zu neuem Vertrauen führen und Hingabe an das Leben und an das eigene Sterben eröffnen kann. Darüber hinaus erhalten Trauernde und ihre Begleiter Anleitungen für heilende Übungen zur Trauerbewältigung.

Chr. Metz/M. Wild (Hrsg.)
Balsam für Leib und Seele. Pflegen in Hospiz- und Palliativer Betreuung
2002 (Lambertus), 270 Seiten, 19,00 Euro

Dorothea Mihm
Mit dem Sterben leben. Aus der Praxis der spirituellen Sterbebegleitung
2003 (Connection), 253 Seiten, 14,90 Euro

Raymond A. Moody
Leben nach dem Tod. Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung
2001 (rororo Taschenbücher), 185 Seiten, 7,90 Euro, ISBN: 3-499-61349-2
Deutsch von Hermann Gieselbusch, Lieselotte Mietzner und Thorsten Schmidt, Mit einem Vorwort von Elisabeth Kübler-Ross.

Raymond A. Moody
Nachgedanken über das Leben nach dem Tod
2002 (ROWOHLT), 189 Seiten, 6,90 Euro, ISBN: 3-499-61423-5
Deutsch von Hermann Gieselbusch.

Raymond A. Moody/Paul Perry
Das Licht von drüben. Neue Fragen und Antworten
(ROWOHLT VERLAG), 203 Seiten, 16,90 Euro, ISBN: 3-499-61349-2
Einführung von Colin Wilson.

Monika Müller
Dem Sterben Leben geben
2004 (Gütersloher), 192 Seiten, 14,95 Euro
Die Begleitung Sterbender und trauernder Menschen als spiritueller Weg Die Autorin erzählt und reflektiert eine Vielzahl selbst erlebter Besispiele aus der Begleitung sterbender und trauernder Menschen, berichtet über sehr menschliche, anrührende Begegnungen und spürt dem nach, was wirklich trägt, wenn uns das Unausweichliche trifft.

Chris Paul
Wie kann ich mit meiner Trauer leben?. Ein Begleitbuch
2000 (Gütersloher), 143 Seiten, 8,90 Euro

Elisabeth Reitinger/Andreas Heller u. a.
Leitkategorie Menschenwürde. Zum Sterben in stationären Pflegeeinrichtungen
2004 (Lambertus), 64 Seiten, 5,00 Euro

Sogyal Rinpoche
Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben.. Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod.
2003 (Barth O.W.) 512 Seiten, 29,90 Euro, ISBN: 3-502-61113-0
Übersetzt von Thomas Geist Karin Behrendt. Vorwort von Dalai Lama. In einer auf den westlichen Menschen abgestimmten Auslegung der buddhistischen Lehren, auf denen das berühmte «Tibetische Totenbuch» basiert, führt Sogyal Rinpoche an eine Lebenspraxis heran, durch die der Tod seinen Schrecken verliert und der Alltag an Authentizität und Lebensfreude gewinnt. Mit Hilfe von jahrtausendealten, bewährten meditativen Übungen lernen wir, uns unserer eigenen Vergänglichkeit zu stellen, das Sterben schon mitten im Leben zu lernen und dadurch die Furcht vor dem Tod zu verlieren.

Elke Schölper (Hrsg.)
Sterbende begleiten lernen. Das Celler Modell zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung. Mit CD-ROM
2004 (Gütersloher), 176 Seiten, 19,95 Euro
Dieser didaktisch aufgebaute Kurs wendet sich an Hospizgruppen, die Ehrenamtliche fundiert ausbilden wollen. Die Anleitungen und Texte sind auch zum Selbststudium geeignet.

Monika /Trapper, Doris Specht-Tomann
Zeit des Abschieds. Sterbe- und Trauerbegleitung. Aus der Hospizbewegung
2. Aufl. 2005 (Königsfurt,), 288 Seiten, 9,90 Euro
Dieses Buch spannt einen Bogen von der Betreuung Schwerstkranker bis zur Sterbebegleitung, von der schwierigen Kommunikation am Sterbebett bis hin zur Trauerbegleitung. Ein Ratgeber nicht nur für pflegende Angehörige, sondern auch und besonders für professionelle Helfer. Mit Adressen von Ansprechpartnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Monika Specht-Tomann/Doris Trapper
Bis zuletzt an deiner Seite. Begleitung und Pflege schwer kranker und sterbender Menschen
2003 (Kreuz), 80 Seiten, 7,95 Euro

B. Strätling/Strätling-Tölle, H. (Hrsg.)
Kursbuch Hospiz. Konzepte Modelle Materialien
2001 (Takt), 283 Seiten, 22,00 Euro
Buch zur Aus- und Weiterbildung für Haupt- und Ehrenamtliche in der Hospizarbeit.

J.-C. Student/A. Mühlum u. a.
Soziale Arbeit in Hospiz und Palliative Care
2004 (UTB), 171 Seiten, 14,90 Euro
Das Buch bietet eine systematische Einführung in die Soziale Arbeit in Hoszpiz-einrichtungen und auf Palliativstationen und ihre Angebote für sterbende und trauernde Menschen.

Johann-Christoph Student (Hrsg.)
Sterben, Tod und Trauer. Handbuch für Begleitende
2004 (Herder), 272 Seiten, 19,90 Euro
Aus der Praxis für die Praxis informiert das interdisziplinäre Werk kompakt und konkret über alle wichtigen Themen aus der Sicht von professionell oder ehrenamtlich Begleitenden und von Angehörigen. Medizinische, psychologische, praktische und spirituelle Fragen werden einfühlsam und präzise behandelt.

Daniela Tausch
Sterbenden nahe sein. Was können wir noch tun?
2004 (Herder), 159 Seiten, 8,90 Euro
Im Umgang mit Sterbenden sind wir sehr hilflos - trotz oder vielleicht gerade wegen der innigen Gefühle, die dabei aufbrechen Dieses Buch zeigt, was Sterbende brauchen, was uns tatsächlich hilft, gemeinsam den letzten Weg zu gehen und auf eine liebevolle und würdige Art Abschied zu nehmen.

Trauerinstitut Deutschland e.V. (Hrsg.)
Qualität in der Trauerbewältigung
2004 (Hospiz), Seiten, 17,80 Euro
Das Buch stellt die Trauerbegleitung auf den Prüfstand. In der Trauerforschung Erfahrene äußern sich zu den Fragen von Ansatz, Effizienz und Qualität von Trauerbegleitung und praktisch Tätige versuchen die Auswertung ihrer Erfahrungen im (Arbeits-)Alltag.

Chögyam Trungpa, Francesca Fremantle (Hrsg.)
Das Totenbuch der Tibeter
München (Diederichs)
Übersetzt und kommentiert von Gregoire Kolpaktchy. Das Totenbuch der Tibeter - eines der großen Weisheitsbücher der Menschheit - neu herausgegeben von einem führenden tibetischen Meditationsmeister. Nicht mehr als Thema akademischer Studien wird hier Buddhismus begriffen, sondern als lebendige Tradition, die auch im Westen Wurzeln schlägt. So orientiert sich diese vollständige Neuübersetzung an der praktischen Anwendung des Textes. In seinem Kommentar zeigt Trungpa, daß die Vision des Totenbuches nicht nur »psychedelische« Erfahrungen nach dem Tode sind. Das Buch ist ein Führer durch Erfahrungsdimensionen, denen der Leser in persönlichen Krisen und Zeiten der Bewußtwerdung immer wieder begegnet.Chögyam Trungpa, 1939 in Tibet geboren, ist ein Meditationsmeister der Kagyü und Nyingma Linien des Tibetischen Buddhismus. Er ist zehntes religiöses Oberhaupt und höchster Abt der Surmang Klöster. Im Alter von 20 Jahren durch den Einfall der Chinesen zur Flucht nach Indien gezwungen, errichtete er 1967 das tibetische Samye-Ling-Zentrum in Schottland. Heute leitet er die buddhistische Universität »Naropa Institute« in Nordamerika.
Francesca Fremantle promovierte in Sanskrit an der University of London und studierte am Government Sanskrit College in Indien. Seit vielen Jahren ist sie Schülerin von Chögyam Trungpa.

K. Wilkening/R. Kunz
Sterben im Pflegeheim. Perspektiven und Praxis einer neuen Abschiedskultur
2003 (V&R), 250 Seiten, 19,90 Euro



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Aktuelle News




Ändert sich unser Bild vom Alter?


Am 28. Mai 2011 gab es im DLF Freitagvormittags im Rahmen der Sendereihe "Lebenszeit" eine sehr interessante Sendung zum Thema: "Perspektiven- ändert sich unser Bild vom Alter?", an der u.a. auch Joachim Fuchsberger teilnahm. Anlaß für diese Sendung war der Foto- und Filmwettbewerb "Was heißt schon alt" des Bundesfamilienministeriums. Denn Bilder - so heißt es auch im sechsten Altenbericht der Bundesregierung - haben großen Einfluß auf die Verwirklichung von Entwicklungsmöglichkeiten und auch auf den Umgang mit Grenzen. Unser Bild vom Alter ist nicht festgelegt, es ist eine soziale Vereinbarung, die sich abhängig von historischen und kulturellen Rahmenbedingungen verändert.

Was sagen nun die Bilder, die wir uns heute vom Alter und vom Altern machen über uns und unsere Gesellschaft aus? Stimmen sie mit der Wirklichkeit überein? Wie hat sich das Bild vom Alter verändert? Wie sehen sich Menschen, die heute alt sind und wie werden sie im Unterschied dazu von ihrer Umgebung gesehen? Welches Bild von sich entwickeln Jüngere, wenn sie an sich selbst als alte Menschen denken und was tun sie, um dieses Bild von sich zu realisieren?

Download der Sendung: Lebenszeit: Neue Bilder vom Alter- neue Perspektiven?


Zu den Ergebnissen des Wettbewerbs: "Was heißt schon alt?"


Zum PDF-Download des 6. Altenberichts der Bundesregierung


Zum in der Sendung angesprochenen Altensportler-Dokumentarfilm: "Herbstlaub" - Wettlauf gegen das Alter


Zu Joachim Fuchsbergers Buchveröffentlichung: "Alt werden ist nichts für Feiglinge"


Zum von Joachim Fuchsberger angesprochenen Fernsehfilm: "Die Spätzünder"



Generation Grau


Viele Rentner, zu wenige Kinder, noch weniger Enkel, stagnierende Wirtschaft... Aus solcher Zwischenbilanz eine unabwendbar trostlose Zukunft in einem vergreisenden Land abzuleiten, ist falsch. Die "Neuen Alten" haben ein unschätzbares Kapital: Zeit. Und Lust, sie sinnvoll zu nutzen: Um Neues zu lernen. Um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Um sich sozial zu engagieren - zum Wohle der Jungen. Generation Grau

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